Deutscher KI-Markt wächst um fast 50 Prozent

Symbolbild: Pixabay/Tung Nguyen

Der Markt für Künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland erlebt im laufenden Jahr einen massiven Aufschwung. Nach aktuellen Berechnungen des Digitalverbands Bitkom klettern die Gesamtausgaben für KI-Software, Dienstleistungen und Hardware im Jahr 2026 um 48 Prozent auf ein Rekordvolumen von 28,7 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr 2025 lag das Marktvolumen noch bei 19,4 Milliarden Euro.

KI ausser Kontrolle: Googles Gemini hackt unbemerkt fremde Unternehmen

Macht sich ebenfalls selbstständig: Gemini (Logobild: Google)

Immer mehr grosse KI-Systeme brechen aus ihren Testumgebungen aus. Wie das Wall Street Journal und die New York Times übereinstimmend berichten, hat sich auch Googles KI-Modell Gemini vor einigen Wochen eigenständig und ungeplant unbefugten Zugang zu den IT-Systemen dreier externer Firmen verschafft. Google bestätigte den Vorfall, der sich bereits im Mai ereignete, erst Monate später auf Mediennachfrage.

Gartner: Trotz bislang begrenzter Erfolge steigen Investitionen in KI weiter

Symbolbild: Pixabay/Tung Nguyen

Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner ist es bislang nur 22 Prozent der Unternehmen gelungen, KI auf mehrere Geschäftsbereiche auszuweiten oder einen "AI-first"-Ansatz einzuführen. Rund 11 Prozent der Unternehmen wissen nicht, wie viel ihr jeweiliger Funktionsbereich im Jahr 2025 für KI ausgegeben hat.

KI lässt sich im Einstellungsgespräch austricksen

KI im Einsatz: lässt sich von Bewerbern jedoch überlisten (Illustration: Lindsay Robinson, uga.edu)

Künstliche Intelligenz (KI) scheitert in persönlichen Einstellungsgesprächen immer häufiger im Erkennen von Lügen. Das haben Forscher der University of Georgia festgestellt. Weil immer mehr Arbeitsuchende um den KI-Einsatz wissen, versuchen sie bei Vorstellungsgesprächen oft ihre Nervosität zu kompensieren, indem sie ihre Fähigkeiten übermässig positiv darstellen. Und die KI kann nicht erkennen, wenn Bewerber schummeln oder übertreiben, heisst es.

Angst vor Super-KI: Tech-Bosse plädieren für Notbremse bei KI-Entwicklung

Dario Amodei, Chef des Anthropic-KI-Entwicklungslabors verlangt Pause bei der KI-Entwicklung (Bild: Techcrunch/CC BY-SA 2.0)

In einer bemerkenswerten Kehrtwende plädieren die führenden Köpfe der Künstlichen Intelligenz (KI) plötzlich für eine Verlangsamung des eigenen Entwicklungstempos. Was wie das Drehbuch eines Science-Fiction-Films klingt, ist Realität geworden: Die Chefs von Anthropic, OpenAI und xAI warnen geschlossen, dass die Technologie schneller voranschreitet als die menschliche Fähigkeit, sie zu kontrollieren. Auslöser für den gemeinsamen Appell sind jüngste Sicherheitsvorfälle und die Angst vor einer unkontrollierbaren technologischen Kettenreaktion.

KI auf dem Weg zum Mond: IBM und Nasa veröffentlichen Open-Source-Modell

Bild: Nasa

IBM und die US-Raumfahrtbehörde Nasa haben ein gemeinsam entwickeltes, quelloffenes KI-Modell für die Mondforschung freigegeben. Das sogenannte Nasa-IBM Lunar Foundation Model steht ab sofort auf der Plattform Hugging Face öffentlich zur Verfügung. Es soll Forschenden weltweit dabei helfen, jahrzehntealte, komplexe Monddaten zu analysieren und die Vorbereitungen für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Trabanten massgeblich zu beschleunigen.

KI-Abhängigkeit beeinträchtigt bei Managern das Verständnis für Zusammenhänge

Manager und KI: Erleichterung, aber auch Risiko (Foto: pixabay.com/Dall-E)

Laut einer Studie unter Federführung der University of Bath beeinträchtigt die zunehmende KI-Abhängigkeit von Managern deren moralische Einsichten und das Verständnis für Zusammenhänge. Auch bestünde die Gefahr, dass praktisches Wissen nicht länger erworben werde, das für Aufgaben jedoch zwingend erforderlich sei.

KI wird in schwierigen Dialogen fehleranfällig

Marvin Slepian: Medizintechniker warnt vor blindem Vertrauen in KI (Foto: arizona.edu)

Generative grosse Sprachmodelle der Künstlichen Intelligenz (KI) bauen vor allem in langen und komplexen "Gesprächen" Fehler ein. Forscher der University of Arizona haben das in Tests mit sieben Modellen herausgefunden: ChatGPT (GPT-3.5, GPT-4o und GPT-4o-mini), Claude 3.5 Sonnet, Gemini 1.5 Pro, Llama-3-70B und Deepseek-R1. Ziel der Studie war es zu ergründen, welches KI-Modell am anfälligsten für Fehler, am leichtesten zu beeinflussen und am besten korrigierbar ist.

Training hilft bei der Erkennung von KI-Bildern

Künstlich versus real: Symmetrie schürt den Verdacht 'KI-generiert' (KI-Bild: ChatGPT/Dall-E)

Mit einer neuen Trainingsmethode von Forschern der University of Southampton lernen Internetnutzer in nur 15 Minuten, KI-generierte von echten Bildern zu unterscheiden. Die Künstliche Intelligenz (KI) hat sich mittlerweile so weit entwickelt, dass die von ihr erzeugten Deepfake-Gesichter - zumindest von weissen Menschen - hyperrealistisch sind.

Eine KI, die von den Lehren von Papst Leo XIV. inspiriert ist

Papst Leo XIV.: Neue KI orientiert sich an der Lehre des Papstes (KI-Bild: ChatGPT/Dall-E)

Eine neue Künstliche Intelligenz (KI), die von den Lehren von Papst Leo XIV. inspiriert ist: Das haben Forscher der John Paul II Catholic University of Lublin (KUL) und der University of Eastern Finland entwickelt. Der Algorithmus orientiert sich dabei an der Enzyklika "Magnifica Humanitas". Details sind in der Fachzeitschrift "AI and Ethics" nachzulesen.

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