KI dreht selbstständig Musikvideos

Um die hohen Kosten für ein aufwändig gestaltetes Musikvideo wieder hereinzubekommen muss ein Song schon zum Renner werden. Künftig entfällt diese Notwendigkeit, denn es sind weder Kameraleute noch Regisseure oder Darsteller nötig, die bezahlt werden müssen. Stattdessen erstellt eine Software das Video, die auf generativer künstlicher Intelligenz (GenKI) basiert: AutoMV. Sobald sie ein Lied hört, erstellt sie automatisch ein Video dazu. Entwickelt wurde sie von Forschern der Queen Mary University of London mit beteiligten Kollegen der University of Manchester und aus China.

Schweiz verfügt über KI-Investitionspotential von 15 Milliarden Franken

KI kann neue Wachstumspotentiale erschliessen (Symbolbild: Adobestock)

Die Schweiz verfügt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Forschung-& Entwicklungs- sowie Innovationsprozessen über ein jährliches KI-Innovationspotenzial von rund 15 Milliarden Franken. Dies belegt eine von Google und Digitalswitzerland in Auftrag gegebene Studie der Implement Consulting Group.

KI-Schwärme drohen Demokratie zu untergraben

Kevin Leyton-Brown: Computerwissenschaftler warnt vor künftigen KI-Schwärmen (Foto: ubc.ca)

Eine neue Art von KI-gesteuerten virtuellen Persönlichkeiten übt keine Gewalt aus, protestiert auch nicht vermummt auf den Strassen, könnte aber dennoch zu einer grossen Bedrohung für die Demokratie werden. Davor warnt Kevin Leyton-Brown von der University of British Columbia. Er sieht schon ganze Schwärme von KI-Persönlichkeiten, die Menschen so gut nachahmen, dass sie Online-Communitys infiltrieren, Gespräche steuern und Wahlen beeinflussen - und das mit maschinellem Speed.

Bis 2027 werden 35 Prozent aller Länder an regionsspezifische KI-Plattformen gebunden sein

Symbolbild: KI-generiert

Bis zum Jahr 2027 werden 35 Prozent aller Länder an regionsspezifische KI-Plattformen gebunden sein, die mit eigenen, kontextbezogenen Daten arbeiten. Dies prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Gartner. Gleichzeitig geht Gartner davon aus, dass der Anteil der Plattformbindung von heute 5 Prozent bis 2027 auf 35 Prozent ansteigen wird.

KI-Algorithmen kapitulieren vor Emoticons

Ein schlichter Smiley: Dieser kann bei KI ungeahnte Folgen haben (Foto: Adrian, pixabay.com)

Aus Satzzeichen, Buchstaben und Zahlen zusammengesetzte Zeichenfolgen, die in der digitalen Kommunikation Emotionen, Mimik und Stimmungslagen simulieren, können Menschen zwar bestens interpretieren, generative Künstliche Intelligenz wie ChatGPT jedoch oftmals nicht. Die KI-Tools betrachten diese Emoticons genannten Zeichenfolgen häufig als Teil von Anweisungen, was katastrophale Folgen wie das Löschen wichtiger Daten haben kann. Davor warnen Forscher der Xi'an Jiaotong University, der Nanyang Technological University (NTU) und der University of Massachusetts Amherst.

KI macht Extremwetterwarnung noch präziser

Lokales Unwetter: Ereignisse wie diese lassen sich früher vorhersagen (Foto: Tony Wu, pixabay.com)

Ein neues KI-Modell von Forschern der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) prognostiziert lokale Unwetter, die oft zu verheerenden Überschwemmungen führen, bis zu vier Stunden im Voraus. Damit wollen die Entwickler Katastrophen durch Extremwetter verhindern, die wegen des Klimawandels immer öfter auftreten, beispielsweise die in Hongkong "Black Rainstorm" genannten Unwetter, bei denen in einer Stunde 70 Millimeter Regen fallen können.

Künstliche Intelligenz wird nicht zur Übermacht

KI: Menschen sitzen laut Forscher am längeren Hebel (Bild: Tomislav Jakupec, pixabay.com)

KI-Bots wie ChatGPT und Co werden teilweise masslos überschätzt, so Forscher des Georgia Institute of Technology. "Informatiker können die sozialen und politischen Auswirkungen von Technologie oft nicht richtig einschätzen. Sie konzentrieren sich so sehr auf die Mechanismen der KI und sind von deren Erfolg so überwältigt, dass sie nicht in der Lage sind, sie in einen sozialen und historischen Kontext zu stellen", sagt Studienautor Milton Mueller.

KI-Tools für Studierende ständige Wegbegleiter

Umfrage zeigt: Ohne KI keine Karriere (Symbolbild: HSO)

KI-Tools sind für die Mehrheit der Studierenden tägliche Begleiter. Eine Umfrage der Schweizer Wirtschafts- und Informatikschule HSO bei über 600 aktiven Studierenden zeigt: Wer KI beherrscht, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung – wer sie ignoriert, fällt zurück. Am meisten genutzt wird von den Studierenden gemäss der Studie AChatGPT (580 Nennungen), gefolgt von DeepL Write, Microsoft Copilot und Google Gemini.

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