Unternehmen auf Quanten-Kriminalität kaum vorbereitet

Viele Firmen sind auf Quanten-Kriminalität unvorbereitet (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Laut einer neuen Umfrage des Cyber-Sicherheitsspezialisten Horizon3.ai unter 300 Firmen im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) stufen nur 14 Prozent Quantencomputing-basierte Angriffe als ernste Bedrohung ein. 38 Prozent sehen darin immerhin ein moderates Bedrohungspotenzial. 40 Prozent halten diesen Aspekt für vernachlässigbar. Dementsprechend gering ist das Interesse an Schutz.

Airlock lanciert IAM as a Service

Roman Hugelshofer, Managing Director bei Airlock (Bild: zVg)

Airlock bietet sein Identity- und Access-Management (IAM) ab sofort auch als SaaS-Angebot aus der Cloud an. Durch die Auslagerung von Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung benötigen Unternehmen keine eigene Infrastruktur mehr. Authentifizierung, Zugriffssteuerung und Benutzerverwaltung liessen sich zentral und sicher bereitstellen, ohne eigenes Personal für den laufenden Betrieb aufzuwenden, betont das Unternehmen in einer Aussendung dazu.

Boll und Halcyon besiegeln Vertriebspartnerschaft für den DACH-Raum

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Boll Engineering erweitert sein IT-Security-Portfolio im Bereich Ransomware-Schutz und geht eine neue Vertriebspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Hersteller Halcyon ein, der seinen Hauptsitz im kalifornischen San Diego unterhält. Ab sofort übernimmt Boll die offiziellen Vertriebsrechte von Halcyon für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Intelligente Fabriken brauchen intelligente IT-Sicherheit

Symbolbild: KI-generiert, STM

Die Integration von KI in der Fertigung gewährt Herstellern enorme Vorteile in Bezug auf Effizienz, Produktivität, Wissensaustausch und Kostensenkungen. Für Serge Thibault, VP Information Security bei Poka, ist das Potenzial der KI in der Fertigung zwar gross, doch ohne angemessene Sicherheitsmassnahmen auf Unternehmensebene kann sie schnell zu einem Betriebs- und Reputationsrisiko werden. Denn leistungsstarke KI-Tools bringen kritische Sicherheits- und Compliance-Probleme mit sich.

Acronis lanciert neue Managed Detection and Response (MDR)-Lösung

Bild: Acronis

Mit Acronis MDR by Acronis TRU hat Acronis eine neue Managed Detection and Response (MDR)-Lösung speziell für Managed Service Provider (MSPs) vorgestellt. Die Lösung bietet gemäss Mitteilung eine kontinuierliche 24/7/365-Überwachung, Bedrohungserkennung, schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle und Cyber-Resilienz.

KI kann lange Zeit verborgene Softwarefehler aufspüren

Symbolbild:Adobestock

Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile in der Lage, Schwachstellen in Softwaresystemen zu finden und wird zunehmend als mächtiges Werkzeug in der Cybersicherheit eingesetzt. KI-Modelle können Code analysieren, Muster erkennen und Sicherheitslücken identifizieren, oft schneller und effizienter als manuelle Prozesse. Neuere KI-Modelle, wie beispielsweise von Anthropic (Claude Mythos), sind darauf spezialisiert, selbst tief verborgene, jahrelang schlummernde Sicherheitslücken in komplexen Betriebssystemen (wie OpenBSD) zu finden.

Cyberangreifer nützen Sicherheitslöcher dramatisch stark aus

Symbolbild: Pixabay/Brian Penny

Cyberkriminelle nutzen grundlegende Sicherheitslücken in dramatisch hohem Masse aus, was durch KI-Tools (Künstliche Intelligenz) nun zusätzlich beschleunigt wird. Mit Hilfe von KI können Angreifer Schwachstellen schneller als je zuvor identifizieren. Der IBM 2026 X-Force Threat Index weist einen Anstieg von 44 Prozent bei Angriffen aus, die mit der Ausnutzung öffentlich zugänglicher Anwendungen begannen, was grösstenteils durch fehlende Authentifizierungskontrollen und KI-gestützte Schwachstellenerkennung verursacht worden sei.

GTIG legt IPidea-Proxy-Netzwerk lahm, das von über 550 Hackergruppen genutzt wird

ohn Hultquist, Chefanalyst der Google Threat Intelligence Group (Quelle: Google)

Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) hat in Zusammenarbeit mit anderen Branchenakteuren eines der weltweit größten bösartigen Residential-Proxy-Netzwerke zerschlagen. Im Rahmen eines Berichtes enthüllt die GTIG, wie IPidea sich unerlaubten Zugang zu Endgeräten (beispielsweise Smartphones, Set-Top-Boxen, Desktop-PCs) verschaffte, um verschiedene schädliche Aktivitäten zu ermöglichen. Wobei IPidea als wichtiger Vermittler für zahlreiche Botnetze fungierte.

Eset baut Marktpräsenz in Nordeuropa aus

Bild: Eset

Der IT-Security-Anbieter Eset baut seine Marktpräsenz in Nordeuropa mit der Gründung von Eset Nordics aus. So hat das Unternehmen per Anfang Jahr eine neue regionale Niederlassung in Kopenhagen eröffnet. Ergänzt wird der Standort gemäss Mitteilung durch ein Aussenbüro im schwedischen Göteborg. Von dort aus sollen künftig Kunden und Partner in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island betreut werden.

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