Soziale Medien sind die neuen Finanzberater

Mann: KI ist nicht unbedingt der beste Finanzberater (Foto: Valentin Simeonov, pixabay.com)

Soziale Medien haben Finanzberater als wichtigste Informationsquelle für Anleger der Generation Z (16 bis 30 Jahre alt) überholt. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage der New Yorker Online-Investmentgesellschaft Betterment unter 1.000 US-Privatanlegern aus vier Generationen. Danach nutzen 60 Prozent der Anleger der Generation Z mittlerweile soziale Medien als ihre bevorzugte Quelle für Finanznachrichten. 2024 waren es "nur" 45 Prozent.

Brasilien brummt Mutterkonzern von Tiktok eine Millionenstrafe auf

Tiktok: Millionenstrafe in Brasilien (Symbolbild: Pixabay/Riki32)

Brasilien hat dem Tiktok-Mutterkonzern Bytedance eine Millionenstrafe aufgebrummt. Konkret verurteilte Brasiliens Datenschutzbehörde ANPD das Unternehmen wegen unrechtmässiger Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Kindern und Jugendlichen zu einer Geldstrafe von 153,7 Millionen Real (umgerechnet rund 25,5 Millionen Euro bzw. knapp 30 Millionen US-Dollar).

Soziale Medien bestimmen, wohin gereist wird

Urlaubsfoto: Posts im Social Web beeinflussen die Reiseplanung (Foto: Ahmet Yüksek, pixabay.com)

Soziale Medien haben in allen Altersgruppen Einfluss darauf, wohin die nächste Urlaubsreise geht. Vor allem Millennials (30- bis 40-Jährige) lassen sich auf diese Weise beeinflussen. Sie begeistern sich an Bildern, die andere aus ihrem Urlaub posten und wollen genau das auch erleben. Am wenigsten beeinflussen lassen sich die Babyboomer, die älter sind als 60 Jahre. Diese suchen sich ihre Reiseziele überwiegend noch selbst ohne solchen Einfluss aus, wie eine Studie der University of Georgia zeigt.

Weniger Fake News stimmen Nutzer nicht um

Content versus Überzeugung: Weniger Fake News ändert daran nichts (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Die signifikante Verringerung von Content aus unzuverlässigen Quellen auf Facebook und Instagram verändert die grundlegenden politischen Überzeugungen und Einstellungen von Menschen nicht. Das zeigt ein Experiment von Forschern der University of California, Berkeley. Der Effekt tritt auch bei jenen auf, die zuvor oft Inhalte aus solchen Quellen gesehen hatten.

Social Media ersetzen für viele bereits den Arzt

 Web-Nutzerin: Soziale Medien ersetzen für manchen den Arzt (Bild: Hanin Abouzeid, pixabay.com)

Fast 80 Prozent der US-Bürger glauben, dass Gesundheitsinfos in sozialen Medien oft falsch oder irreführend sind. Der Rest verlässt sich dagegen darauf, was das Netz so anbietet, und trifft gesundheitliche Entscheidungen aufgrund dessen, was in den sozialen Medien vorgeschlagen wird. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von Forschern der Yale University. Ältere vertrauen demzufolge den Gesundheitstipps aus dem Netz noch stärker.

Als erstes EU-Land verbietet Frankreich Social-Media-Nutzung unter fünfzehn Jahren

Symbolbild: Fotolia

Frankreich verbietet als erstes EU-Land die Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter fünfzehn Jahren. Das französische Parlament hat das entsprechende Gesetz nach langem Ringen beschlossen. Wobei das Gesetz eine stufenweise Umsetzung vorsieht.

KI-Tools auf Beeinflussung programmiert

Symbolbild: Pixabay/Geralt

KI-Tools zur Erstellung, Bearbeitung oder Erläuterung von Social-Media-Beiträgen können diese subtil verfälschen und durch die Verbreitung über Online-Netzwerke die öffentliche Meinung beeinflussen. Das geht aus einer Untersuchung des Oxford Internet Institute an der University of Oxford und des Hasso-Plattner-Instituts hervor.

Kinderschutz bei Social Media funktioniert oft nicht

 Apps: Kinderschutz funktioniert oft nicht wie angepriesen (Foto: Matthew Modoono, northwestern.edu)

Die Massnahmen der Social-Media-Plattformbetreiber zum Schutz von Kindern im Internet funktionieren nicht. Zu diesem Urteil gelangen Forscher der Northeastern University. So funktionieren nur 35 von 86 getesteten Kindersicherheitsfunktionen, die von Instagram, Tiktok, Snapchat und Youtube beworben werden.

Psyche von Senioren leidet durch Social Media

Internetnutzung tut nicht allen Senioren gut (Foto: Congerdesign, pixabay.com)

Laut Forschern der York University leidet auch die psychische Gesundheit von Senioren, wenn sie sich zu viel mit den sozialen Medien befassen. Ebenso nutzen Senioren mit angeschlagener psychischer Gesundheit verstärkt diese Medien. Das geht aus den Daten einer Umfrage zur Internetnutzung hervor, in der 13.500 Kanadier über 55 Jahren über ihre Aktivitäten im Bereich der Online-Kommunikation in den vorangegangenen drei Monaten sowie über ihre Wahrnehmung der eigenen psychischen Gesundheit und soziodemografische Faktoren berichteten.

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