Bund und Kantone beschliessen weitere Entwicklung im Bereich der digitalen Verwaltung

Symbolbild: zVg

Die digitale Transformation der Verwaltungen von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden verlangt eine koordinierte, gesamtschweizerische Vorgehensweise. Für die nächste Etappe haben der Bundesrat und die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) daher gemeinsam festgelegt, wie die föderale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung weiterentwickelt werden soll. Konkret haben sie ein Zielbild formuliert und dieses zusammen mit einem Mandat zur weiteren Konkretisierung verabschiedet.

Leitlinien für die digitale Souveränität in der schweizerischen Bundesverwaltung

Digitale Souveränität (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Die digitale Transformation soll die Verwaltungsarbeit in der Schweiz erleichtern und beschleunigen, wobei sie allerdings auch zu Abhängigkeiten von Technologien und Anbietern führt. Um diesen Risiken bei der Bundesverwaltung zu begegnen, hat der Delegierte des Bundesrates für digitale Transformation und IKT-Lenkung, nach Beratung mit dem Digitalisierungsrat Bund, Leitlinien erlassen, die den Umgang mit digitaler Souveränität in der Bundesverwaltung festlegen sollen.

Bundesrat verabschiedet Strategie Digitale Schweiz 2026

Symbolbild: Pixabay

Der schweizerische Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung die aktualisierte Strategie Digitale Schweiz für das Jahr 2026 verabschiedet und wie üblich drei Fokusthemen festgelegt. Die Fokusthemen für nächstes Jahr sind demnach: digitale Souveränität, digitaler Gaststaat und die Einführung der E-ID.

Beirat Digitale Schweiz fordert stärkere Förderung von Open Source

Symbolbild: Fotolia

Am gestrigen Beiratstreffen Digitale Schweiz stand der Austausch über die Chancen und Potenziale der Nutzung und Veröffentlichung von Open-Source-Software im Mittelpunkt. Für die Teilnehmenden stellt Open Source einen zentralen Pfeiler der digitalen Souveränität dar und soll daher ihrer Auffassung nach künftig noch stärker gefördert werden. Das Treffen wurde von Bundeskanzler Viktor Rossi geleitet.

Berner Kantonsverwaltung und Bedag setzen auf Nutanix

Das Rathaus in Bern (Bild: zVg)

Die auf Hybrid Multicloud Computing fokussierte Nutanix, die Bedag und das Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern (KAIO) treiben bei der Berner Kantonsverwaltung die digitale Transformation voran. Mit dem Projekt "Work@BE" wollen sie den rund 12'000 Verwaltungs-Mitarbeitenden modernes, ortsunabhängiges Arbeiten in der private Cloud ermöglichen, heisst es in einer Aussendung dazu. Die technologische Basis dazu bildet eine Lösung von Nutanix, gemeinsam umgesetzt mit der Bedag. Das Projekt soll im nächsten Jahr abgeschlossen werden.

Neue Strategie für die Rechenzentren des Bundes

Bild: zVg

Der schweizerische Bundesrat wurde an seiner heutigen Sitzung über die neue Strategie "Rechenzentren der zivilen Bundesverwaltung" informiert. Hintergrund dazu ist, dass Rechenzentren die Grundlage für die bundeseigene Informatik bilden. Die Strategie definiert zwei Anforderungsstufen: Industriestandard und erhöhte Anforderungen.

Gezielter Einsatz von KI für Behördenkommunikation wird von Bevölkerung zunehmend akzeptiert

Symbolbild: Adobe/Stock

Der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und anderen neuen Technologien für die Behördenkommunikation wird von der Bevölkerung zunehmend akzeptiert. Insbesondere bei Übersetzungen, Textvereinfachungen und Zusammenfassungen stösst die Nutzung von KI auf grosse Zustimmung. Doch die Schweizer:innen sehen auch Risiken beim Einsatz von KI, insbesondere bezüglich des Datenschutzes.

Neue einheitliche Digitalisierungsverordnung für den Bund

Symbolbild: Bundesrat

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, zwei Verordnungen des Bundes im Bereich der Informatik zusammenzuführen. Aus der Verordnung über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben (Embav) und der Verordnung über die Koordination der digitalen Transformation und die IKT-Lenkung in der Bundesverwaltung (VDTI) entsteht die neue Verordnung über die digitalen Dienste und die digitale Transformation in der Bundesverwaltung (Digitalisierungsverordnung, DigiV).

Microsoft 365 bei rund einem Drittel der Bundesverwaltung installiert

Symbolbild: Microsoft

Bei der Schweizer Bundesverwaltung läuft seit Oktober 2024 der schrittweise Rollout von Microsoft 365. Bis Ende Februar sei bereits auf rund 15'000 Arbeitsplätzen die neue Office-Version installiert worden, teilt der Bundesrat via Aussendung mit. Damit sei bei etwa einem Drittel der Belegschaft der Rollout erfolgt. Bis Ende 2025 soll die Einführung komplett vollzogen sein, heisst es in der Mitteilung.

Swisscom lanciert eGovHub für öffentliche Verwaltungen

Lanciert eGovHub: Swisscom (Foto: Karlheinz Pichler)

Swisscom will mit dem neu lancierten eGovHub künftig Kantone, Städte und Gemeinden bei der Erweiterung ihrer Online-Portale und Behördenschalter unter die Arme greifen. Die öffentlichen Verwaltungen könnten sich dadurch kostspielige, individuelle Entwicklungsprojekte sparen, betont Swisscom in einer Aussendung dazu. Schon heute würden sechs Kantone und 550 Städte und Gemeinden im Bereich eGovernment und Webaufritt auf die Lösungen der Swisscom Tochtergesellschaften I-Web und Ajila setzen, heisst es.

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