Strafverfolgungsbehörden vieler Ländern ziehen globalem Servernetz prorussischer Hackergruppe den Stecker

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Den Strafverfolgungsbehörden zahlreicher Länder ist ein grosser Schlag gegen Cybercrime gelungen. Im Rahmen einer international konzertierten Aktion wurde dem weltweiten Servernetz der prorussischen Hackergruppe NoName057(16), die für zahlreiche Cyberangriffe verantwortlich sein soll, der Stecker gezogen. Ein Netzwerk, das aus mehreren hundert weltweit verteilten Servern bestand, sei abgeschaltet worden, teilte das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) dazu mit.

Schweizer Unternehmen zieht es bei der IT-Sicherheit zurück nach Europa

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Die Herkunft von IT-Sicherheitslösungen gewinnt auch in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des europäischen IT-Sicherheitsherstellers Eset, durchgeführt von Techconsult. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und wachsenden Unsicherheiten rund um den Datenschutz setzen demnach immer mehr Schweizer Unternehmen auf europäische Anbieter, um die Sicherheit ihrer Daten langfristig zu gewährleisten.

Malware versucht, KI-basierte Erkennungsmassnahmen durch Prompt Injection zu umgehen

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Die IT-Forensiker der Security-Spezialistin Check Point haben eigenen Angaben zufolge den ersten dokumentierten Fall von Malware entdeckt, die versucht, KI-basierte Erkennungsmassnahmen durch Prompt Injection zu umgehen. Der Angreifer passte gemäss Check Point Research (CPR) dabei nicht etwa den Code an, sondern versuchte, über direkte Kommunikation mit der KI diese so zu manipulieren, dass sie die verseuchte Datei als harmlos einstuft.

Cybersicherheit: Jede zweite Schweizer Gemeinde unzureichend vorbereitet

Symbolbild: Pixelio/ Gerd Altmann

Die Resultate der diesjährigen Gemeindeumfrage von Myni Gmeind, dem Schweizerischen Gemeindeverband (SGV) und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) legen dar, dass viele Schweizer Gemeinden nur unzureichend gegen Cyberrisiken aufgestellt sind. Obwohl Cybersicherheit zu den Themen gehört, die Gemeinden derzeit am meisten beschäftigen, fehlen oft grundlegende Instrumente wie IT-Inventare, klare Sicherheitsvorgaben, Notfallpläne oder Schulungen, heisst es.

BACS intensiviert Zusammenarbeit mit Finanzsektor

August Benz, Florian Schütz und Alexandra Arni unterzeichnen die Vereinbarung (Bild: VBS-DDPS)

Das schweizerische Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und das Swiss Financial Sector Cyber Security Centre (Swiss FS-CSC) intensivieren ihre Zusammenarbeit, um die Cybersicherheit im Schweizer Finanzsektor weiter und nachhaltig zu stärken. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen sie ihre Kräfte bündeln und gemeinsam gezielte Massnahmen gegen wachsende Cyberbedrohungen umsetzen, wird in einer gemeinsamen Aussendung dazu betont.

Guardian Agents werden bis 2030 10 bis 15 Prozent des Marktes für agentenbasierte KI einnehmen

Symbolbild: Pixabay/Smiln32

Laut Einschätzung von Gartner werden Guardian-Agent-Technologien bis zum Jahr 2030 mindestens 10 bis 15 Prozent des Marktes für agentenbasierte Künstliche Intelligenz ausmachen. Guardian Agents sind KI-basierte Technologien, die speziell für vertrauenswürdige und sichere Interaktionen mit KI-Systemen entwickelt wurden. Sie übernehmen dabei eine doppelte Rolle: Einerseits agieren sie als Assistenten, die Nutzer bei Aufgaben wie der Überprüfung, Überwachung und Analyse von Inhalten unterstützen.

Check Point rüstet Sicherheit an Netzwerkrändern mit KI auf

Sitz von Check Point in Tel Aviv (Bild: Check Point)

Durch ein Software-Update erhalten sämtliche Quantum Force Security Gateways für Rechenzentren und Perimeter von Check Point automatisch eine Leistungssteigerung von 15 bis 25 Prozent beim Durchsatz der Bedrohungsabwehr. Darüber hinaus kündigte die Cybersicherheits-Spezialistin eine neue Reihe von KI-gestützten Quantum Force Branch Office Security Gateways an, die Firewall-Sicherheit auf Unternehmensniveau bieten und die Leistung der Bedrohungsabwehr gegenüber den Vorgängermodellen um bis zu viermal erhöhen sollen.

Zerschlagung der Infrastruktur des Schadprogramms Danabot

Weltweite Erkennung von Danabot in der ESET-Telemetrie (seit 2018)

Dem europäischen IT-Sicherheitshersteller Eset ist es zusammen mit Strafverfolgungsbehörden aus den USA, Deutschland, den Niederlanden und Australien gelungen, die Infrastruktur von Danabot zu zerschlagen. Dabei lieferte Eset technische Analysen der Schadsoftware und ihrer Backend-Infrastruktur und half, die sogenannten C&C-Server (Command-and-Control-Server) von Danabot zu identifizieren.

Datenschutzvorfall bei Sportartikelhersteller Adidas

Symbolbild: Adidas 'Rom' aus dem Jahre 1970 (Foto: Gerbil/ CC BY-SA 3.0)

Beim deutschen Sportartikelhersteller Adidas mit Zentrale in Herzogenaurach bei Nürnberg ist es zu einem "Datenschutzvorfall" gekommen, wie der Konzern selbst bekannt gibt. Demnach hat ein "unberechtigter Dritter" über einen Dienstleister für den Kundenservice Zugriff auf Kundendaten erlangt. Man habe Massnahmen zur Eindämmung des Vorfalls eingeleitet und mit Experten für Informationssicherheit eine Untersuchung gestartet, so Adidas.

Blockchain verbessert Smartphone-Sicherheit

Der Markt für Blockchain-Smartphones, die so sicher sind, dass Nutzer mit ihnen sogar Kryptobestände risikolos verwalten können, wächst jährlich um rund ein Drittel. Das jedenfalls zeigt eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Market Research Future. In diesem Jahr liegt der Markt noch bei rund neun, bis 2034 soll er auf gut 118 Mrd. Dollar klettern, so die Prognose.

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