Weltweite Ausgaben für Künstliche Intelligenz werden sich 2026 fast verdoppeln

Symbolbild: ETHZ/KOF

Die weltweiten Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) werden im laufenden Jahr voraussichtlich auf 2,52 Billionen US-Dollar klettern. Dies entspricht einem Zuwachs von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Analysten des Marktforschungsinstituts Gartner errechneten.

KI generell nicht vertrauenswürdig

KI: Programme öffnen sich künftig womöglich der Werbewirtschaft (Bild: Geralt, pixabay.com)

"Wir sehen Vorboten einer Zukunft, in der KI-Unternehmen davon profitieren, das Verhalten ihrer Nutzer zum Vorteil ihrer Werbekunden und Investoren zu manipulieren." Zu dem Schluss kommen Bruce Schneier und Nathan Sanders von der Harvard University. Alle Anbieter würden damit liebäugeln, Daten zu lukrativen Werbezwecken zu nutzen. Bezahlte Werbung in der KI-Suche und KI-Modelle im Allgemeinen könnten sich stark von der traditionellen Websuche unterscheiden.

Apple setzt bei Siri auf Googles KI Gemini

Siri: Apple setzt KI-mässig auf Googles Gemini (Logobild: Apple)

Bei der versprochenen KI-Unterstützung für die Sprachassistentin Siri setzt Apple auf KI-Modelle von Googles Künstlicher Intelligenz (KI) Gemini. Nach reiflicher Überlegung sei man zum Entschluss gelangt, dass Googles Technologie die besten Voraussetzungen für Apples Lösungen bei KI sei, betonte Apple gegenüber dem Wirtschaftssender CNBC.

KI sagt Arbeitslosigkeit am schnellsten vorher

Arbeitslosigkeit: KI erkennt Trends schneller (Bild: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Social-Media-Posts über Arbeitslosigkeit können die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bis zu zwei Wochen früher als die Veröffentlichung der offiziellen Daten vorhersagen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher unter der Leitung der Development Impact Group der World Bank. Das Team um Sam Fraiberger hat dafür das KI-Modell "Joblessbert" entwickelt, das entsprechende Äusserungen im Social Web identifiziert.

CES 2026: Nvidia gibt Einblicke in neue KI-Chip-Generation "Vera Rubin"

Logobild: Nvidia

Wie Nvidia-Chef Jensen Huang im Umfeld der ‌Techmesse CES 2026 (6. bis 9. Januar) in Las Vegas bekannt gegeben hat, werden die Prozessoren der neuen Plattform namens "Vera Rubin" bereits in den Laboren des Unternehmens und ​werden von KI-Firmen getestet. "Vera Rubin" liefere die fünffache Leistung bei KI-Anwendungen wie ‌Chatbots, so Huang.

.Nvidia hat den Start der Massenproduktion der nächsten Chip-Generation angekündigt, die eine deutlich höhere Leistung bei Anwendungen mit KI verspricht.

KI-Videogenerator lässt verstorbene britische Königin Fussball spielen

Deepfake: Elizabeth II. regt den Betrachter hier zum Schmunzeln an (Quelle: tiktok.com)

Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) eröffnet böswilligen und unbedarften Zeitgenossen eine neue Spielwiese. Sie erstellen von Verstorbenen, bevorzugt Prominenten, verblüffend realistische Videos, die zum Lachen anregen, oft aber die Angehörigen und Freunde verletzen und psychisch schwer belasten können. Das gelingt mit Tools wie Sora von OpenAI, der Pionier bei GenKI, der ChatGPT entwickelt hat. Die Videos sind unter anderem auf Tiktok zu sehen.

Forscher kreieren mit KI Steinzeit-Videospiel

Szene aus dem neuen Steinzeit-Videospiel: KI ersetzt Programmierer (Quelle: ku.dk)

Archäologen der Universitäten Kopenhagen und Bergen haben mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und kostenlosen digitalen Tools ein dynamisches und lehrreiches Videospiel über die Jungsteinzeit entwickelt. Nach Ansicht der Forscher hat die neue Technologie, für deren Nutzung keine besonderen technischen Kenntnisse erforderlich sind, das Potenzial, die digitale Vermittlung des kulturellen Erbes zu revolutionieren.

Für KI-Initiative "Genesis Mission" holt US-Regierung Nvidia, Google und Co an Bord

Symbolbild:Adobestock

Für ihr KI-Forschungsprogramm "Genesis Mission" arbeitet die US-Regierung künftig mit Techgrössen wie Microsoft, Google und Nvidia zusammen. Insgesamt wurden Verträge mit 24 Organisationen besiegelt, darunter auch AWS, IBM, Intel, Oracle und OpenAI, wie das Energieministerium bekannt gegeben hat. Ziel des Programms sei es, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die wissenschaftliche Forschung zu beschleunigen und die Energieversorgung sowie die nationale Sicherheit der USA zu stärken.

Lieferdienste optimieren ihre Gewinne mit KI

Lieferdienst: bringt mal teure, mal billige Ware (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Mithilfe von KI-basierten Preisanpassungen können Einzelhändler ihre Umsätze steigern. Das ist das Ergebnis einer Studie der gemeinnützigen Organisationen Groundwork Collaborative und Consumer Reports. Bei dieser Methode werden die Preise für ein und dieselbe Ware je nach Nachfrage festgelegt. Zu den ersten Nutzern gehört der Lebensmittellieferservice Instacart. Die durchschnittliche Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Preis für denselben Artikel betrug 13 Prozent. Einige Kunden mussten sogar 23 Prozent mehr zahlen als andere, heisst es.

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