Google präsentiert mit Gemini 3 neue Version seines KI-Modells

Logobild: Google/Insta

Die Alphabet-Tochterfirma Google hat eine neue Version ihres KI-Modells Gemini lanciert. Das Konkurrenzprogramm zu OpenAIs GPT-Modellen, auf denen ChatGPT aufsetzt, soll gemäss der Suchmaschinenkönigin in Version drei deutlich intelligenter und agentischer sein. Google zufolge sei es ein riesiger Schritt in Richtung künstliche allgemeine Intelligenz (Artificial General Intelligence, AGI), also hin zu einer KI, die in der Lage wäre, jede Aufgabe zu verstehen oder zu erlernen, zu der auch ein Mensch in der Lage sei.

KI treibt Menschen das kritische Denken aus

Petter Bae Brandtzæg: Medienforscher warnt vor Gefahren durch KI (Foto: uio.no)

Die Formulierungskünste von Künstlicher Intelligenz (KI) schwächen das Urteilsvermögen und die menschliche Fähigkeit zum kritischen Denken. Zu diesem Schluss kommt Medienwissenschaftler Petter Bae Brandtzæg von der Universität Oslo. "Soziale Medien können wir zwar weitgehend vermeiden, KI jedoch nicht. Sie ist in soziale Medien, Word, Online-Zeitungen, E-Mail-Programme und Ähnliches integriert. Wir alle werden zu Partnern der KI, ob wir das wollen oder nicht", betont Brandtzæg.

KI und erweiterte Realität helfen bei der Erhaltung des gebauten Kulturerbes

Die Kathedrale von Lausanne ist seit 750 Jahren ein architektonisches Juwel. ETH-Forschende haben nun digitale Werkzeuge entwickelt, um die Restaurierung des Bauwerks sowie die Zusammenarbeit der Fachpersonen zu unterstützen.  (Bild: Elenarts / Adobe Stock Photo)

Forscher der ETH Zürich haben einen digitalen Co-Piloten entwickelt, der zu beurteilen hilft, wie gut die Bausubstanz historischer Sandsteingebäude erhalten ist, und dadurch ihre Restaurierung unterstützen kann. Als Fallstudie dient die 750-jährige Kathedrale von Lausanne.

KI lernt komplexe Sprachregeln beim Lesen

KI: Algorithmus lernt komplexe Sprachregeln beim Lesen (Bild: Denfinkegrafiker , pixabay.com)

KI-Modelle können inzwischen Regeln der menschlichen Sprache herleiten, ohne dass sie mit expliziten Infos über Grammatik und Wortklassen versorgt werden. Das haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in einem Experiment nachgewiesen. Details sind bei "Uche Onyekpe & Vasile Palade, Springer" nachzulesen.

Anthropic investiert 50 Milliarden Dollar in den Bau eigener KI-Rechenzentren

Logobild: zVg

Der OpenAI-Rivale Anthropic mit Zentrale in San Francisco will massiv in den Bau eigener Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) investieren. Laut Mitteilung will das Unternehmen 50 Milliarden Dollar für entsprechende Anlagen aufbringen, die in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrumsbetreiber Fluidstack errichtet werden sollen. Die ersten seien voraussichtlich 2026 einsatzbereit, heisst es.

KI weist den Weg zu Alternativen für seltene Erden

Symbolbild:Solarwinds

Forscher der University of New Hampshire haben mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die "Northeast Materials Database" mit 67.573 magnetischen Materialien erstellt, darunter 25 bisher unbekannte Verbindungen, die auch bei hohen Temperaturen magnetisch bleiben. Die Infos lassen sich nutzen, um Verbindungen schneller zu identifizieren, die sich für den Bau von Magneten ohne seltene Erden eignen. Das wiedrum könnte die Abhängigkeit der Industriestaaten von Seltenerdmetallen aus China und Co reduzieren.

Rauswurf von Mitarbeitenden wegen KI wird immer mehr zum Bumerang

Symbolbild: Pixabay/Roszie

Zu Beginn des aktuellen KI-Hypes (künstliche Intelligenz) waren viele Unternehmer der Ansicht, dass man durch den Einsatz von KI im Personalbereich massiv abspecken könne. Nun belegen mehrere Untersuchungen, dass die Hoffnungen mancher CEOs auf Effizienzsteigerungen wohl überzogen waren. Nun müssen viele von ihnen wieder zurückrudern.

KI-Chatbots können unter "Gehirnverfall" leiden

Fragezeichen: Schlecht trainierte KI ist desorientiert (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die "Denkfähigkeit" von KI-Chatbots nimmt ab. Sie produzieren mehr falsche Infos, wenn sie aus "minderwertigen Daten" wie Beiträgen in sozialen Medien lernen. Das hat Yang Wang von der University of Texas in Austin ermittelt. Der Beitrag ist auf der Preprint-Plattform Arxiv der Cornell University erschienen. Obwohl er noch keiner formellen wissenschaftlichen Begutachtung unterzogen wurde, hat die Studie bereits grosse Aufmerksamkeit in der KI-Forschungslandschaft erregt.

Schweiz bei KI-Nutzung über dem globalen Durchschnitt

Symbolbild: Pixabay

Was die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) anbelangt, so liegt die Schweiz weltweit auf Platz 15. Gemäss dem aktuellen "AI Diffusion Report" von Microsoft verwendet hierzulande rund jede dritte Person im erwerbsfähigen Alter KI-Tools. Die Nutzungsrate von 32,4 Prozent liegt deutlich über dem Durchschnitt des "Global North" von 23 Prozent.

China schlägt Weltorganisation für KI vor

Symbolbild: Pixabay

In seiner Rede im Rahmen des Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) im südkoreanischen Gyeongju hat der chinesische Präsident Xi Jinping am Samstag die Gründung einer Weltorganisation für die Zusammenarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) vorgeschlagen , wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Darüber hinaus sprach sich Xi zudem für eine vertiefte technologische Zusammenarbeit bei Open-Source-Projekten aus, um ein wettbewerbsfähiges und offenes Innovationsumfeld zu schaffen.

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