Deutschland: Amazons "toter Briefkasten" ist rechtswidrig

Mail-Kontakt mit Amazon nicht möglich (Symbolbild: ChatGPT/Dall-E)

Der Online-Händler Amazon darf im Impressum seiner Webseite keine E-Mail-Adresse angeben, die lediglich als "toter Briefkasten" agiert und unter der demzufolge keine Kommunikation mit dem Unternehmen möglich ist. Das hat das Kammergericht Berlin im Zuge einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) entschieden.

Rekord-Urteil gegen Apple: Über 5,7 Milliarden Dollar Strafe wegen Taptic Engine

Rekord-Strafe für Apple (Bildquelle: Apple)

Apple wurde von einer US-Geschworenenjury in San Diego zu einer historischen Schadensersatzzahlung verurteilt. Der iPhone-Hersteller soll der Firma Taction Technology die Summe von exakt 5.721.961.750 US-Dollar zahlen. Der Vorwurf: Apple soll mit seiner bekannten "Taptic Engine“, die in iPhones und der Apple Watch für die spürbaren Vibrations-Alarme und das haptische Feedback sorgt, zwei Patente von Taction verletzt haben.

Jugendschutz & Suchtgefahr: Tiktok wendet US-Prozess mit Millionen-Vergleich ab

Tiktok-Logobild: Pixabay/Nyoman Suartawan

Die Kurzvideo-Plattform Tiktok wendet einen brisanten Gerichtsentscheid in den USA ab. Wie am Freitag bekannt wurde, hat sich das chinesische Unternehmen mit dem US-Bundesstaat Alabama auf einen Millionenvergleich geeinigt, um einen für Montag angesetzten Prozess zu verhindern. Im Kern ging es bei dem Verfahren um den Vorwurf, Tiktok schütze Minderjährige nur unzureichend vor der Suchtwirkung seines Algorithmus.

Kehrtwende im KI-Streit: Elon Musk lässt Kartellklage gegen Apple fallen

Elon Musk (Foto: Steve Jurvetson/CC BY-SA 2.0)

In einer unerwarteten Kehrtwende hat Elon Musk die kartellrechtliche Klage gegen Apple beigelegt. Wie aus eingereichten Gerichtsunterlagen eines Bundesgerichts in Texas hervorgeht, beantragten Musks Unternehmen xAI und X Corp, das Verfahren gegen den Smartphone-Riesen freiwillig und endgültig einzustellen. Details zu einer möglichen Einigung oder den genauen Gründen für den Rückzieher wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

Niederlande: Uber erhält Rekordbusse von 825 Millionen Euro aufgebrummt

Logobildquelle: Uber

Die niederländische Datenschutzbehörde (Autoriteit Persoonsgegevens) hat gegen den kalifornischen Online-Fahrdienstvermittler Uber wegen Verstössen gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO die Rekordbusse von 825 Millionen Euro verhängt. Uber habe zwischen 2020 und 2022 Konten von Fahrern in Europa automatisiert gesperrt oder deaktiviert, ohne ausreichende menschliche Prüfungen oder Benachrichtigungen durchzuführen, heisst es zur Begründung.

Openai verliert Markenstreit in der EU vorläufig

Logobildquelle: OpenAI

Die ChatGPT-Erfinderin OpenAI hat seinen Markenstreit in der Europäischen Union vorläufig verloren. Das Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg bestätigte die Entscheidung des EU-Markenamtes, den Namen "OpenAI" für zentrale Software- und IT-Dienstleistungen nicht als geschützte Wortmarke einzutragen.

Apple zieht OpenAI wegen Diebstahls von Firmengeheimnissen vor Gericht

Symbolbild: Fotolia

Der US-IT-Gigant Apple hat eine Klage gegen OpenAI eingereicht. Der iPhone-Hersteller wirft dem ChatGPT-Entwickler und zwei ehemaligen hochrangigen Managern den Diebstahl von Firmengeheimnissen vor. Konkret beschuldigt Apple das KI-Unternehmen, vertrauliche Informationen zu Hardware-Designs und Herstellungsprozessen entwendet zu haben. Laut Apple nutze OpenAI diese Daten, um den eigenen Einstieg in das Geschäft mit KI-Geräten zu beschleunigen.

Schwedisches Gericht verdonnert Google zu Milliardenstrafe

Zu Milliardenstrafe verdonnert: Google (Logobildquelle: Google)

Das Stockholmer Patent- und Marktgericht hat Google zu einer Schadensersatzzahlung von rund 1,3 Milliarden Euro (etwa 1,5 Milliarden US-Dollar) verurteilt. Das Gericht gab damit einer Klage des Preisvergleichsportals Pricerunner recht, das zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehört.

Deutsche Bundesnetzagentur ermittelt gegen Gaming-Plattform "Steam"

Paragraph: Deutsche Bundesnetzagentur ermittelt gegen Steam (Bild: pixabay.com, Geralt)

Die deutsche Bundesnetzagentur hat Ermittlungen gegen die Gaming-Plattform Steam in die Wege geleitet. Anlass sind mögliche Verstösse gegen den Digital Services Act im Zusammenhang mit dem Videospiel "Plantation Simulator", wie die Bonner Behörde bekanntgegeben hat.

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