Openai verliert Markenstreit in der EU vorläufig

Logobildquelle: OpenAI

Die ChatGPT-Erfinderin OpenAI hat seinen Markenstreit in der Europäischen Union vorläufig verloren. Das Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg bestätigte die Entscheidung des EU-Markenamtes, den Namen "OpenAI" für zentrale Software- und IT-Dienstleistungen nicht als geschützte Wortmarke einzutragen.

Apple zieht OpenAI wegen Diebstahls von Firmengeheimnissen vor Gericht

Symbolbild: Fotolia

Der US-IT-Gigant Apple hat eine Klage gegen OpenAI eingereicht. Der iPhone-Hersteller wirft dem ChatGPT-Entwickler und zwei ehemaligen hochrangigen Managern den Diebstahl von Firmengeheimnissen vor. Konkret beschuldigt Apple das KI-Unternehmen, vertrauliche Informationen zu Hardware-Designs und Herstellungsprozessen entwendet zu haben. Laut Apple nutze OpenAI diese Daten, um den eigenen Einstieg in das Geschäft mit KI-Geräten zu beschleunigen.

Schwedisches Gericht verdonnert Google zu Milliardenstrafe

Zu Milliardenstrafe verdonnert: Google (Logobildquelle: Google)

Das Stockholmer Patent- und Marktgericht hat Google zu einer Schadensersatzzahlung von rund 1,3 Milliarden Euro (etwa 1,5 Milliarden US-Dollar) verurteilt. Das Gericht gab damit einer Klage des Preisvergleichsportals Pricerunner recht, das zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehört.

Deutsche Bundesnetzagentur ermittelt gegen Gaming-Plattform "Steam"

Paragraph: Deutsche Bundesnetzagentur ermittelt gegen Steam (Bild: pixabay.com, Geralt)

Die deutsche Bundesnetzagentur hat Ermittlungen gegen die Gaming-Plattform Steam in die Wege geleitet. Anlass sind mögliche Verstösse gegen den Digital Services Act im Zusammenhang mit dem Videospiel "Plantation Simulator", wie die Bonner Behörde bekanntgegeben hat.

Zürcher Gericht erklärt Kündigungs- und Preisklauseln von Sunrise für unzulässig

Altes Sunrise-Logo in Zürich Enge (Foto: Karlheinz Pichler)

Das Bezirksgericht Zürich hat im Rahmen eines heutige Entscheids zwei zentrale Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Telekomkonzerns Sunrise für unzulässig erklärt. Das Gericht gab damit einer Klage der Stiftung für Konsumentenschutz weitgehend recht.

Urteil gegen Nortonlifelock wegen Antiviren-Abo

 Lachende Nutzerin: Gericht entscheidet gegen Nortonlifelock (Foto: de.norton.com/#)

In Berlin hat das dortige Landgericht einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen den IT-Security-Anbieter Nortonlifelock Ireland Limited wegen der Vermarktung seines Produkts "NortonTM 360 Deluxe" stattgegeben. Die Richter sehen den Vorwurf der einseitigen Verlängerung eines gekündigten Virenschutz-Abos als irreführend.

Elon Musks Plattform X mit Klage gegen abtrünnige Werbekunden gescheitert

Logobild: Pixabay/Tresor 69

Elon Musks Online-Plattform X (ehemals Twitter) ist mit einer Klage gegen mehrere grosse Werbekunden vor Gericht gescheitert. X hatte Unternehmen wie etwa dem Konsumgüterriesen Unilever, dem Lebensmittelkonzern Mars oder CVS Health und Ørsted vorgeworfen, durch einen koordinierten Anzeigenboykott gegen das Kartellrecht verstossen zu haben.

US-Bürger wollen Meta und Co verurteilt sehen

Scrollender Teen: Social-Media-Sucht soll bekämpft werden (Foto: pixabay.com)

Laut einer Umfrage der "New York Post" wollen 86 Prozent der US-Amerikaner Meta und Google für ihre Rolle in der Social-Media-Suchtkrise zur Verantwortung gezogen sehen. Danach lösen die algorithmengesteuerten Massnahmen der Betreiber zur Maximierung der Interaktionen mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen Angstzustände, Essstörungen und Depressionen aus.

Social Media Prozess: Zuckerberg verteidigt Meta

Meta-Logo (Bild: Dima Solomin auf Unsplash.com)

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat in einem möglicherweise folgenschweren US-Prozess um das Suchtpotenzial sozialer Medien die Vorgehensweise seines Konzerns verteidigt. So gab er zu Protokoll, dass die Facebook-Mutter Meta keine Ziele für Nutzungszeiten seiner Apps mehr setze, wie das "Wall Street Journal" aus dem Gerichtssaal in Los Angeles berichtete.

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