Showdown in Luxemburg: Google klagt gegen EU-Auflagen für Suche und KI

Klagt gegen die EU: Google (Bildquelle: Google)

Die Fronten zwischen Big Tech und der Europäischen Union verhärten sich weiter. Google geht gerichtlich gegen zwei wegweisende Beschlüsse der EU-Kommission vor, die den Tech-Riesen im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) dazu zwingen wollen, Kerntechnologien und Datenpakete für die Konkurrenz zu öffnen. Der Vorwurf aus Mountain View: Die Brüsseler Auflagen würden den Datenschutz gefährden und den Nutzern "irreversiblen Schaden" zufügen.

Apple nimmt weitreichende Änderungen an seinem App-Store-Modell vor

Symbolbildquelle: Apple

Der US-IT-Gigant Apple nimmt nach einer EU-Strafe weitreichende Änderungen an seinem App-Store-Modell und den Systemabfragen in der Europäischen Union vor. Der Konzern mit Zentrale im kalifornischen Cupertino reagiert damit direkt auf die im April 2025 verhängte Bussgeldstrafe der EU-Kommission in Höhe von 500 Millionen Euro wegen Verstössen gegen das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) sowie auf massiven Druck nationaler europäischer Wettbewerbshüter.

EU führt Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein

Symbolbild: Stormagic/KI-generiert

Die Europäische Union führt eine verbindliche Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte ein, bei der Wasserzeichen eine zentrale Rolle spielen. Grundlage hierfür ist der EU AI Act (KI-Verordnung). Die entsprechenden Transparenzvorschriften sollen am 2. August offiziell in Kraft treten, heisst es.

EU schnürt Massnahmenpaket für mehr technologische Souveränität

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Die Europäische Union (EU) plant ein umfassendes Massnahmenpaket für mehr technologische Souveränität. Konkret hat die EU-Kommission mit dem "European Technological Sovereignty Package" ein Programm vorgestellt, welches gezielt die Abhängigkeit von ausländischen Anbietern, vorwiegend aus den USA und China, reduzieren soll.

EU will KI zur Erstellung von Deepfakes verbieten

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die Europäische Union will KI-Anwendungen zum missbräuchlichen Erstellen von sexualisierten Deepfakes in Zukunft verbieten. Vertreter der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments einigten sich auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes, wie die zyprische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Deepfake-Skandale wie beispielsweise auf der Plattform X soll es in der EU damit fortan nicht mehr geben.

EU schliesst Entwicklung einer App für Onlinealtersprüfung ab

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Die EU hat die Entwicklung einer speziellen App zur Online-Altersprüfung - oft als "Mini-Wallet" bezeichnet - bereits abgeschlossen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, dass das Instrument technisch einsatzbereit sei. Die App soll Minderjährige vor ungeeigneten Inhalten wie Gewalt oder Pornografie schützen und Plattformen wie Tiktok oder Instagram dabei helfen, Altersgrenzen zuverlässig durchzusetzen.

X willigt in Änderung des Verifizierungssystems in der EU ein

Lenkt ein: X (Logobild: X)

X hat laut Berichten von Bloomberg eingewilligt, sein Verifizierungssystem in der Europäischen Union (EU) zu ändern. Dies sei die direkte Reaktion auf die Millionenstrafe und die Forderung der EU, das System anzupassen. Die Europäische Kommission hatte im Dezember 2025 eine Geldstrafe von 120 Millionen Euro gegen X verhängt. Dies war die erste formelle Nicht-Einhaltungsentscheidung (Non-Compliance Decision) unter dem DSA.

EuGH-Entscheid: Whatsapp darf gegen Rekordbusse klagen

Logobild: Whatsapp

In der juristischen Auseinandersetzung um die Rekordstrafe von 225 Millionen Euro wegen Datenschutz-Verstössen konnte die Meta-Tochter Whatsapp vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) nun einen Etappensieg erzielen. Der kalifornische Messenger-Betreiber dürfe nun gegen einen Beschluss des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA) klagen, heisst es.

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