US-Behörde FTC schaut Twitter tiefer in die Augen

Bild: Pixabay/Mizterx94

Die US-Konsumentenschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) unterzieht die Sicherheitsstandards und Datenschutzvorschriften bei Twitter offenbar einer vertieften Prüfung. FTC-Anwälte hätten im vergangenen Monat mit zwei ehemaligen Twitter-Managern über die Einhaltung einer Konsensvereinbarung mit der Behörde von 2011 gesprochen, meldete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise.

US-Börsenaufsicht klagt FTX-Grümder Sam Bankman-Fried wegen Betruges an

Angeklagt: Sam Bankman-Fried (Foto: US-Senat/ gemeinfrei)

Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat den Gründer der Pleite gegangenen Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, wegen Betrugs angeklagt. Die SEC beschuldigt den 30-Jährigen, der in der Branche kurz SBF genannt wird, Investoren mit falschen Versprechen in die Irre geführt und deren Gelder veruntreut zu haben. Es gehe um mehr als 1,8 Milliarden US-Dollar (mehr als 1,7 Mrd Euro), rund 1,1 Milliarden davon stammten aus den USA, lässt die Börsenaufsicht verlauten. Weitere Vorwürfe würden noch geprüft.

FTX-Gründer Sam Bankman-Fried auf den Bahamas verhaftet

Verhaftet: Sam Bankman-Fried (Bild: US-Senat/gemeinfrei)

Sam Bankman-Fried, der Gründer der Pleite gegangenen Kryptobörse FTX, ist auf den Bahamas verhaftet worden. Die Festnahme BankmanFries, der in der Kryptobranche oft nur SBF genannt wurde, erfolgte auf Antrag der US-Regierung, basierend auf einer versiegelten Anklageschrift, die von der US-Staatsanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York eingereicht worden sei. Staatsanwalt Damian Williams geht davon aus, dass die Entsiegelung der Anklage im Laufe des heutigen Tages beantragt wird.

Startschuss für den Wirecard-Prozess

Der einstige Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: Wirecard)

Etwas mehr als zwei Monate nach dem diesjährigen Oktoberfest startet in der bayrischen Metropole München ein weiteres spektakuläres Ereignis. Mit dem Wirecard-Strafprozess startet die Gerichtsverhandlung rund um den mutmasslich grössten Betrugsfall in Deutschland seit 1945. Im Mittelpunkt dabei der frühere Wirecard-Vorstandschef, der Österreicher Markus Braun, sowie zwei weitere Ex-Manager des Unternehmens, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, eine kriminelle Bande gebildet, die Konzernbilanzen gefälscht und Kreditgeber um 3,1 Mrd. Euro geprellt zu haben.

Insolvente Krypto-Handelsplattform FTX zahlt wieder Löhne aus

Kann wieder Gehälter auszahlen: Krypto-Börse FTX (Logo: FTX)

Die gecrashte Krypto-Börse FTX kann an ihre Mitarbeitenden wieder Gehälter auszahlen. Konzern-Chef John Ray konstatierte dazu: "Ich freue mich, dass die FTX-Gruppe die normalen Barzahlungen von Gehältern und Leistungen an unsere verbleibenden Mitarbeiter weltweit wieder aufnehmen kann." Und zwar würden die Löhne sowohl für die Zeit vor dem Konkurs als auch für die Zeit danach abgegolten, vorbehaltlich der durch die Anordnungen des Konkursgerichts festgelegten Grenzen.

Uber einigt sich mit Genfer Behörden und zahl 35 Millionen Franken nach

Logobild: Uber

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber zahlt in Genf 35,4 Millionen Franken an Sozialversicherungsbeiträgen sowie Entschädigungen für seine Fahrer nach. Nach dieser Einigung mit den Behörden erhielt der Dienst die Erlaubnis, weiterhin in Genf tätig zu sein, wie das Genfer Wirtschaftsdepartement bekannt gegeben hat.

Online-Reiseanbieter Lastminute feuert fast die gesamte Führungsriege

Logobild: Lastminute

Der helvetische Online-Reiseanbieter LM Group ("Lastminute") mit Zentrale in Chiasso steht seit Juli dieses Jahres unter Verdacht, in der Schweiz unrechtmässig Kurzarbeitsentschädigungen bezogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin startete eine Untersuchung, und in der Folge wanderten mehrere Top-Manager in Untersuchungshaft. Unter diesen auch der Gründer, Hauptaktionär und ehemalige CEO Fabio Cannavale. Zwar befindet sich Cannavale wieder auf freiem Fuss, doch die LM Group vermeldete seinen sofortigen Rücktritt als exekutiver Verwaltungsrat.

Texas zerrt Google wegen Datenschutzverletzungen vor Gericht

Muss wieder einmal vor Gericht: Google (Logo:Google)

Google droht wieder einmal ein Gerichtsgang. Diesmal wird dem Internetgiganten vorgeworfen, biometrische Profile von Personen ohne deren Zustimmung anzufertigen. Gemäss dem texanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton, der in der Sache gegen die Alphabet-Tochter vorgeht, habe Google gegen ein texanisches Datenschutz-Gesetz verstossen. Der veröffentlichten Klage nach geht es dabei sowohl um Gesichts- als auch um Stimmerkennung.

Kalifornien zerrt Amazon wegen wettbewerbsschädigenden Verhaltens vor den Kadi

Amazon muss wieder einmal zu Gericht spazieren (Symbolbild: Pixabay/ Aixklusiv)

Der weltgrösste Online-Versandhändler Amazon muss wieder einmal vor Gericht. Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien hat den Giganten wegen wettbewerbsschädigenden Verhaltens verklagt. Generalstaatsanwalt Rob Bonta erklärte in San Francisco, der Konzern mit Hauptsitz in Seattle treibe die Preise durch wettbewerbsschädigendes Verhalten nach oben und verletze dadurch kalifornisches Recht.

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