Neuartiger Roboter arbeitet nach Oktopus-Art

So arbeitet der Roboter nach Oktopus-Art (Grafik: Guangming Xie, pku.edu.cn)

Mit einem Robotergreifarm, der sowohl sensibel ist, also seine Umgebung nicht übermässig strapaziert, als auch kraftvoll zupacken kann, wollen Forscher der Universität Peking die Unterwasser-Manipulation revolutionieren. Die Anregung und Inspiration zu dieser Konstruktion haben sich die Experten beim Oktopus geholt.

Mit Magnonen in Richtung Mini-Quantencomputer

Von rechts nach links stehen Rostyslav Serha, Andrii Chumak, David Schmoll und Sebastian Knauer vor einem Kryostaten. Dieses Gerät dient zur Erzeugung und Stabilisierung extrem niedriger Temperaturen (Bild: zVg)

Magnonen sind winzige Wellen in der Magnetisierung und ideale Bausteine für hybride Quantensysteme und die Quantenmetrologie. Die bisher zu kurze Lebensdauer von maximal einigen hundert Nanosekunden ist allerdings eine Hürde. Einem internationalen Team von Physiker:innen unter Leitung von Andrii Chumak von der Uni Wien gelang es nun, diese Lebensdauer um das Hundertfache auf bis zu 18 Mikrosekunden zu verlängern – damit ist der Weg frei zu einem Quantencomputer in der Grösse einer 1-Cent-Münze.

Chips ermöglichen elektronische Mini-Geräte

Fitness-Tracker: künftig auch in kleinerem Format zu haben (Bild: pixabay.com, geralt)

Forscher unter der Leitung der University of California, Berkeley (UC Berkeley) haben die elektronischen Eigenschaften eines gängigen Halbleitermaterials verändert und damit energieeffizienter gemacht. Dies könnte der Grundstein zur schnelleren, stromsparenderen Datenspeicherung und -verarbeitung sein. Die wachsende Beliebtheit elektronischer Geräte treibt die Nachfrage nach energieeffizienteren Computerchips voran.

Empa-Spin-off Lepto: Mit Terahertz-Strahlung schneller und besser kommunizieren

Lepto-CEO Elena Mavrona hält einen Terahertz-Filter hoch (© Empa)

Terahertz-Strahlung ist ein bisher kaum genutzter, aber vielversprechender Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Die Empa-Forschenden Elena Mavrona und Erwin Hack wollen zur Schliessung dieser "Terahertz-Lücke" beitragen. Mit ihrem Spin-off "Lepto" stellen sie Filter und andere Geräte für Terahertz-Strahlung her und ermöglichen so eine Vielzahl von Anwendungen, sowohl im Weltraum als auch auf der Erde.

Mikroroboter verabreichen Medizin und erledigen Biopsien

Darm: Mikroroboter dringen in die Schleimschicht ein (Foto: pixabay.com, Lakshmiraman Oza)

Ein Schwarm winziger, formverändernder Roboter aus Ganzmetall könnte eines Tages Medikamente abgeben und schmerzlos Biopsieproben sammeln. Danach würden sie sich sicher und ohne die Notwendigkeit einer Entfernung auflösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Johns Hopkins University School of Medicine mit Sitz in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland. Laut Forschungsleiterin Ling Li hat sich bei Tests mit Mäusen die Strapazierfähigkeit und die Sicherheit der ersten derartigen Mikroroboter bestätigt.

"Faceage" ermittelt Erfolg von Krebstherapien

Senior: Gesicht verrät, ob die Krebstherapie anschlägt (Symbolfoto: Pixabay/Kazoom)

Das KI-basierte Tool "Faceage" ermittelt nicht nur das biologische Alter eines Menschen anhand eines einzigen Porträtbildes. Laut den Entwicklern des Mass General Brigham findet es auch heraus, wie gut ein Patient auf eine Krebsbehandlung anspricht. Dieses Wissen lässt sich laut den Experten nutzen, um die geeignete individuelle Therapie festzulegen.

Smarter Robo-Greifer "sieht" wie ein Mensch

'Sehender' Robo-Greifer beim Aufstellen einer Münze (Foto: nus-lins-lab.github.io/FingerEyeWeb)

Zhixuan Xu und Yuchen Li von der Cornell University haben mit "Fingereye" ein neues robotisches Feedback-System entwickelt. Damit kann ein Roboter seine Handlungen während der gesamten Interaktion mit Gegenständen oder Personen anpassen. Die beiden Wissenschaftler arbeiten für die National University of Singapore und den chinesischen Roboterhersteller Roboscience.

Gesundheits-Tracker kommt ohne Batterie aus

Kampfsport: Herz-Sensor funktioniert künftig auch während des Trainings (Foto: pixabay.com)

Ein neues Sensorsystem erfasst kontinuierlich alle für die Herzgesundheit wichtigen Daten, die Qualität des Schlafs und die körperlichen Aktivitäten - und das ohne die sonst herkömmlich verbaute Batterie, versprechen die Entwickler der National University of Singapore (NUS), der University of Arizona und der Tsinghua University. Den Strom zapfen die Experten drahtlos vom Smartphone des Nutzers ab.

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