KI bringt in Kombination mit menschlicher Erfahrung am meisten

'Shopper' von Instacart: Diese Bots kaufen für US-Bürger ein (Bild: instacart.com)

Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt Arbeitskräfte, sagen sich viele Unternehmer, die in entsprechende Werkzeuge investieren. Forscher des Institute for Operations Research and the Management Sciences sehen das differenzierter. Ihnen zufolge bringt KI am meisten, wenn sie mit menschlicher Erfahrung kombiniert wird. Die Forscher haben ihre These anhand von Einkaufsprozeduren mithilfe der App "Instacart" getestet, einer Technologieplattform für den Lebensmitteleinkauf.

Erste Positronen für den Future Circular Collider

Eine Herausforderung für den Future Circular Collider FCC besteht darin, genügend Positronen zu erzeugen und einzufangen. Die am SwissFEL installierte Testquelle nutzt dafür neue Komponenten und Techniken, die in den letzten fünf Jahren am PSI entwickelt wurden. — © Paul Scherrer Institut PSI/Markus Fischer

Am Paul Scherrer Institut PSI sind die ersten Positronen an einer Testquelle für den geplanten Teilchenbeschleuniger der nächsten Generation am Cern erzeugt worden. Der Future Circular Collider könnte in Zukunft die Nachfolge des Large Hadron Collider antreten. Die am Freie-Elektronen-Röntgenlaser SwissFEL installierte Quelle nutzt neue Techniken für eine hohe Positronenausbeute, darunter Hochtemperatur-supraleitende Magnete. Der erfolgreiche Test belegt die Machbarkeit des Konzepts für die Positronenquelle − ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung des Elektron-Positron-Kolliders.

Millimeterwellen winden sich erstmals um Ecken

Feinste Muster reflektieren Millimeterwellen (Foto: David Baillot/UCSD Jacobs School of Engineering)

Forschern der Ingenieurschule der University of California San Diego ist es gelungen, dass sich Millimeterwellen um Ecken winden können. Sie lenken die Wellen mit Hilfe von 15 Mal 15 Zentimeter grossen Kacheln um, sodass diese sich um Ecken und Möbel herumschlängeln können. Die Kacheln sind mit tausenden Mustern überzogen, die kleiner sind als die Wellenlänge. Dadurch können sie ankommende Wellen einschliesslich der Informationen, die sie transportieren, streuen und überall im Raum verteilen.

Drohnenschwärme finden Konsens wie Bienen

Bienenschwarm: Blaupause für Drohnen und deren interne Abstimmung (Foto: PollyDot, pixabay.com)

Drohnen mit Schwarmintelligenz werden von einem Forscherteam der Universität Konstanz weiter für nützliche Einsätze optimiert. Denn statt einzelner Drohnen schicken Forscher immer häufiger ganze Schwärme auf Erkundungsflüge in Katastrophengebiete, zur Überwachung empfindlicher Ökosysteme oder zur Inspektion von Bauwerken. Diese müssen miteinander kommunizieren und Informationen, die von Partnern eingehen, verarbeiten und nutzen, um gemeinsam zum Ziel zu kommen.

Akustische Sensorlösung entdeckt angreifende Drohnen

Trainingsflug einer Drohne über einem Mikrofon (Foto: IDMT)

Mit einem neuen Verfahren lassen sich künftig auch Drohnen entdecken, die nicht auf dem Radarschirm zu sehen sind und nicht direkt beobachtet werden können. Forscher des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) haben diese intelligente akustische Sensorlösung entwickelt, die Drohnen anhand ihres charakteristischen Klangmusters erkennt und lokalisiert.

Dank Exoskelett "Eve" können Gelähmte wieder gehen

Proband beim Training mit dem neuen Exoskelett Eve (Foto: Wandercraft)

Mit einem Exoskelett namens "Eve" können Menschen, die wegen einer Rückenmarksverletzung auf den Rollstuhl angewiesen sind, in Zukunft wieder laufen - allerdings nur über ebene Flächen. Das Hightech-Gerät hat kürzlich die Zulassung in den USA durch die Food and Drug Administration (FDA) bekommen. Dem waren drei klinische Studien vorausgegangen, in denen der Entwickler Wandercraft, ein französisches Medizintechnik- und Robotik-Unternehmen, dessen Eignung nachweisen konnte.

Schall bringt motorlose Drohnen auf Trab

Mini-Drohnen mit Schallantrieb neben einer 20-Rappen-Münze (Bild: EPFL/MICROBS)

Winzige neuartige Drohnen fliegen jetzt ohne einen Motor im eigentlichen Sinn. Sondern vom Boden ausgehender Schall einer bestimmten Frequenz hält sie in der Luft, lenkt und treibt sie vorwärts. Die Entwickler von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) nutzen dafür ein Phänomen, das als Helmholtz-Resonanz bezeichnet wird: Diese tritt auf, wenn ein über eine Öffnung strömender Luftstrom die in einem Hohlraum eingeschlossene Luft dazu bringt, hin und her zu schwingen.

Verlustfreies supraleitendes Kabel für Rechenzentren der Zukunft

Herstellung eines supraleitenden Kabels in einer ASG-Fabrik (Bild: zVg)

Die Übertragung grosser Strommengen ohne Verluste und mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt. Dies ist die Herausforderung, vor der das sogennatne SURE-Projekt des italienischen Nationalen Instituts für Kernphysik (INFN) und von ASG Superconductors steht, um ein Kabel aus Magnesiumdiborid (MgB₂) für Rechenzentren der nächsten Generation zu entwickeln. Ziel sei es gemäss Mitteilung, eine der zentralen Herausforderungen anzugehen, vor denen die KI-gesteuerte digitale Infrastruktur steht, nämlich die Vereinbarkeit des steigenden Strombedarfs mit Effizienz und Nachhaltigkeit.

Quantenverschränkung durch Sonnenlicht erzeugt

Sonne als Energielieferant: Forscher erzielen Quantenverschränkung (KI-Bild: ChatGPT/Dall-E)

Sonnenlicht kann als natürliche Lichtquelle quantenverschränkte Photonenpaare erzeugen. Mit dieser Erkenntnis stellen Forscher der Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts die seit Langem geltende Annahme infrage, dass Laser für die Erzeugung von Quantenzuständen des Lichts unverzichtbar sind. Details sind in "Optica" nachzulesen.

Sensor mit Nano-Design reinigt sich selbst

Unter dem Mikroskop: Neuer Sensor reinigt sich erfolgreich selbst (Foto: Aditya Garg)

Forscher unter Beteiligung der Virginia Tech haben einen sich selbst reinigenden Biosensor entwickelt, nachdem dieser von biologischem Material wie Blut bedeckt wurde. Stoffe wie diese machen herkömmliche Sensoren normalerweise funktionsunfähig. Die Technologie könnte künftig eine Live-Überwachung chronischer Wunden und Infektionen ermöglichen.

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