"THInkPen": Stift hilft Kindern beim Schreiben

THInkPen: Hightech-Stift deckt Schreibschwächen bei Schülern auf (Foto: polimi.it)

Forscher des Politecnico di Milano und der Universität Mailand stellen mit ihrem Hightech-Stift "THInkPen" dank integrierter Sensoren frühzeitig Schreibschwierigkeiten und Dysgraphie bei Schülern fest. Der smarte Füller sammelt unbemerkt Daten, die repräsentativ für die Schreibfähigkeit sind - zum Beispiel über die Flüssigkeit der Bewegung, den Druck auf die Unterlage und die Neigung des Stifts.

3D-Drucker überprüft seine Arbeit bald selbst

3D-Drucker und Entwickler: Gerät bemerkt seine Fehler selbst (Foto: Garry McLeod, llnl.gov)

Mit einer Kamera, einer Bilderkennungs-Software und einer auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Auswerteinheit wollen Forscher vom Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) Fehler beim 3D-Druck künftig in Echtzeit korrigieren. Dabei geht es zum Beispiel um Ersatzteile für Maschinen oder andere Objekte. Das ermöglicht es dem Bediener des Druckers, dessen Arbeit nachzujustieren oder - wenn der Fehler zu schwerwiegend ist - das Bauteil sofort auszusortieren. Das spart Zeit und Geld.

App "Readingdoctor" fördert Lesekompetenzen

Lesen: Kinder lernen mit einer App leichter (Foto: Petra, pixabay.com)

Forscher der Flinders University verbessern die Lesekompetenzen von Kindern mit der App "Readingdoctor Online". Denn das Tool erkennt, wenn ein Schüler mehr Unterstützung von Lehrkräften benötigt. An einem Test haben 400 Kinder teilgenommen. Diese nutzen die App zusätzlich zum regulären Unterricht und steigerten ihre Lesefähigkeiten. Je häufiger sie die App nutzten, desto grösser waren die Fortschritte.

PSI: Neue Perspektiven für phononenbasierte Informationstechnologie

Die kollektiven Schwingungen der Atome in einem Kristall werden als Phononen bezeichnet. Bei chiralen Phononen beinhalten diese Schwingungen eine Drehbewegung, wodurch sie einen links- oder rechtsdrehenden Charakter erhalten. Forschenden ist es nun gelungen, diese Chiralität mithilfe eines elektrischen Feldes umzukehren. — © Paul Scherrer Institut PSI/Mahir Dzambegovic und Monika Bletry

Wissenschaftler am Paul Scherrer Institut PSI haben die Händigkeit von atomaren Schwingungen, sogenannten chiralen Phononen, durch ein elektrisches Feld umgekehrt. Chirale Phononen verbinden Magnetismus mit atomaren Bewegungen. Die Möglichkeit, diese zu steuern, eröffnet neue Perspektiven für die phononenbasierte Informationstechnologie.

Eine KI, die von den Lehren von Papst Leo XIV. inspiriert ist

Papst Leo XIV.: Neue KI orientiert sich an der Lehre des Papstes (KI-Bild: ChatGPT/Dall-E)

Eine neue Künstliche Intelligenz (KI), die von den Lehren von Papst Leo XIV. inspiriert ist: Das haben Forscher der John Paul II Catholic University of Lublin (KUL) und der University of Eastern Finland entwickelt. Der Algorithmus orientiert sich dabei an der Enzyklika "Magnifica Humanitas". Details sind in der Fachzeitschrift "AI and Ethics" nachzulesen.

Eisige Skulpturen per 3D-Drucker erschaffen

3D-gedruckter Tannenbaum aus Eis: Technik bietet viele Optionen (Foto: uva.nl)

Das wohl ungewöhnlichste Druckmaterial aller Zeiten haben sich Physiker der Universiteit van Amsterdam ausgesucht: Sie stellen Objekte und Skulpturen aus Eis her. Damit wollen sie keineswegs mit den Künstlern konkurrieren. Sie denken vielmehr an neue Möglichkeiten für die Biologie, wo reine Eisstrukturen als Gerüst für Gewebe dienen können, sowie für die Mikrofluidik, wo sich durch das Abschmelzen von gedrucktem Eis komplexe Kanalsysteme bilden lassen.

MIT schafft transparente Chips für AR-Brillen

Innovation des MIT: Revolutionäre Folie mit transparenten Wellenleitern (Foto: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen mit transparenten, extrem dünnen Photonik-Chips die Datenübertragung und -verarbeitung mit Licht revolutionieren. "Wir haben ein Verfahren im Wafer-Massstab entwickelt, mit dem sich mechanisch flexible und optisch transparente Wafer herstellen lassen, was neuartige Anwendungen ermöglicht, die mit klassischer Siliziumphotonik nicht möglich sind", so Expertin Jelena Notaros.

Neue Hightech-Drohne landet wie ein Vogel

Drohne klammert sich an Anton Brendenbecks Arm fest (Foto: tudelft.nl, Studio Oostrum)

Dank taktiler Sensoren als Ergänzung zur Orientierung lassen Ingenieure der Technischen Universität Delft Drohnen künftig wie Vögel auf Ästen und Co landen. Einmal an beliebigen Landeplätzen festgeklammert, können sie ihren Akku schonen. Bisher reichen die Infos von Kameras nicht aus, um das Ziel präzise zu treffen und die Landeeinrichtung so zu steuern, dass sie im richtigen Moment den nötigen festen Kontak herstellt.

Neue Software identifiziert sogar Vermummte

Neue Gesichtserkennung funktioniert trotz Maske (Foto: PressFeatures, pixabay.com)

Forscher der GLA University helfen Menschen mit Mundschutz, die oft massive Probleme haben, sich Zugang zum eigenen Smartphone oder anderen Geräten zu verschaffen, die mit einer Gesichtserkennung geschützt sind. Ihre Software erkennt registrierte Menschen allein an ihrer Augen- und Stirnpartie. Der Algorithmus nutzt unverwechselbare biometrische Merkmale aus diesem Bereich. Das könnte auch bei der Identifizierung von vermummten Straftätern helfen, die im öffentlichen Raum, geschützt von anderen Demonstranten, ihre Unwesen treiben.

Cyborg-Kakerlaken werden zu Notfallhelfern

Cyborg-Kakerlake: dank modernster Technik ein Ersthelfer (Foto: uq.edu.au)

Schwärme von Cyborg-Kakerlaken sollen künftig eingeschlossene Menschen in eingestürzten Gebäuden, Höhlen oder anderen Orten lokalisieren und eine Notfallversorgung bieten - zumindest wenn es nach Biorobotik-Forschern der University of Queensland und Biomedizintechnikern der University of New South Wales geht. Die sehr grossen Kakerlaken aus Nord-Queensland mit biologischem Namen Macropanesthia rhinoceros werden mit Elektronik ausgestattet, die sie auf dem Rücken tragen.

Seiten

Forschung & Entwicklung abonnieren