Digitalisierung kann bis 2030 rund 20 Prozent der "Klimalücke" schliessen

Symbolbild: Fotolia

Durch das Vorantreiben der Digitalisierung kann die Schweiz bis zu 20 Prozent der Emissionen, die für das Erreichen des Klimaziels bis 2030 eingespart werden müssen (Klimalücke), reduzieren. Dies geht aus der neuen Studie "Smart und Grün – digitale Wege zum Klimaziel" der Standortinitiative Digitalswitzerland und des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse in Kollaboration mit Accenture hervir.

Beirat Digitale Schweiz: Digitalisierung braucht elektronische Schnittstellen

Digitalisierung: Schnittstellen sind zentral (Bild: Fotolia/Monsitj)

Am aktuellen Beiratstreffen Digitale Schweiz unter der Leitung von Bundeskanzler Viktor Rossi befassten sich die Teilnehmenden mit dem Thema elektronische Schnittstellen. Die Partizipierenden waren sich dabei unisono einig, dass elektronische Schnittstellen eine zentrale Grundlage darstellen, um Daten besser zum Wohle der Schweiz zu nutzen zu können.

Technologischer Wandel stresst Führungskräfte

Digitale Welt: Technologischer Wandel lähmt viele Entscheidungsträger (KI-Bild: Dee, pixabay.com)

Fast neun von zehn Führungskräften in Grossbritannien (86 Prozent) leiden unter technikbedingtem Stress, zeigt eine neue Studie von British Telecommunications (BT) unter 2.000 Geschäftsführern und Führungskräften kleinerer Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen. Viele leiden demnach unter Stress, der ihren Schlaf stört. Der Grund dafür ist die Angst vor dem raschen technologischen Wandel am Arbeitsplatz, insbesondere in Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) und Cyber-Sicherheit.

Für die Digitalisierung des Gesundheitswesens braucht es mehr als Digisanté

Symbolbild: OST

Der Nationalrat hat 400 Millionen Franken für ein Programm namens Digisanté gesprochen, das die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens über die nächsten zehn Jahre vorantreiben soll. Sich bei der Digitalisierung nur auf Digisanté zu verlassen, ist laut Prof. Winfried Schlee, Experte für digitale Gesundheitsanwendungen, jedoch nicht ausreichend.

Bildgedächtnis der Schweiz allgemein online verfügbar

Zürich: Limmat mit Grossmünster (Foto: Artur Wehrli, 1910)

Das Archiv Photoglob-Wehrli der beiden grössten Schweizer Ansichtskartenverlage Photoglob und Wehrli gilt als das bedeutendste seiner Art. Es befindet sich in der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Nach einem gross angelegten Erschliessungsprojekt sind nun 13’000 Fotografien aus dem Wehrli-Bestand mit Schweizer Ortsbildern und Landschaften aus dem Zeitraum 1897 bis 1934 digitalisiert und auf www.helveticarchives.ch erschlossen.

Bundeskanzlei eröffnet Vernehmlassung zur Förderung von Digitalisierungsprojekten

Symbolbild: BM

Die Bundeskanzlei hat das Vernehmlassungsverfahren zur neuen Verordnung über die Anschubfinanzierung für Digitalisierungsprojekte von hohem öffentlichem Interesse eröffnet. Diese Anschubfinanzierung ist Teil des Bundesgesetzes über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben (EMBAG), das seit 1. Januar 2024 in Kraft ist. Der Bund soll Projekte in den Bereichen Gesellschaft und Wirtschaft fördern, die einen grossen Mehrwert für die digitale Transformation der Schweiz bieten.

Wunsch des Vorstands nach holistischem Durchblick setzt IT-Experten unter Druck

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Die Vorstandsebene erwartet heutzutage von IT-Teams eine regelmässige Berichterstattung über die Leistung digitaler Anwendungen und deren Auswirkungen auf das Unternehmen. In einer kürzlich von Cisco durchgeführten Studie haben 75 Prozent der Umfrageteilnehmer angegeben, dass die digitale Erfahrung in den letzten drei Jahren für die Führungskräfte in ihrem Unternehmen zu einem deutlich wichtigeren Thema geworden ist.

Deutschland: Digitalisierung kann 2030 mehr als 70 Millionen Tonnen CO2 einsparen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Windräder, die mithilfe von Sensoren ihre Rotorblätter optimal an die Windstärke anpassen, Felder, die auf Basis von Satellitendaten sparsamer gedüngt werden, Fabriken, die dank KI hocheffizient produzieren und dabei Energie einsparen: Für die Erreichung von Klimazielen sind digitale Technologien entscheidend. Wie die neue Studie "Klimaeffekte der Digitalisierung" des deutschen Digitalverbandes Bitkom-Studie zeigt, kann der jährliche CO2-Ausstoss allein in Deutschland 2030 um rund 73 Millionen Tonnen reduziert werden, sofern die Digitalisierung beschleunigt werde.

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