Schweizer Armee ersetzt Dienstbüchlein durch digitalen Dienstmanager

Ausgedient: Dienstbüchlein der Armee (Bild: Nargil/Public Domain)

Die Schweizer Armee und der Zivilschutz ersetzen das physische Dienstbüchlein per 1. Juni dieses Jahres durch digitale Lösungen. Künftig werden die relevanten Informationen gemäss Mitteilung über den digitalen Dienstmanager beziehungsweise den Dienstmanager Zivilschutz (DIM ZS) bereitgestellt – die zentralen Plattformen zur Verwaltung des Militär- und Zivilschutzdienstes.

Nidwalden soll sich am Aufbau von digitaler Justizplattform beteiligen

Auch die Aktenführung soll digitalisiert werden (Symbolbild:Kanton Nidwalden)

Der Nidwalder Regierungsrat hat dem Landrat beantragt, die Vereinbarung "justitia.swiss" zwischen Bund und Kantonen zu genehmigen. Dadurch könne Nidwalden bei der Einführung einer schweizweiten Plattform für die elektronische Kommunikation in der Justiz mitwirken, heisst es in einer Mitteilung dazu.

Fünfzehn Millionen Seiten aus über 200 Schweizer Zeitungstiteln jetzt online zugänglich

E-Newspaperarchives.ch — © Simon Schmid - Schweizerische Nationalbibliothek

Die Plattform für digitalisierte Zeitungen "e-newspaperarchives.ch" erreicht einen weiteren Meilenstein. Fünfzehn Millionen Seiten aus über 200 verschiedenen Zeitungstitel aus der Schweiz sind nun digitalisiert und online einsehbar. Die ältesten Zeitungen, die zur Verfügung stehen, stammen von 1780. Laufend werden neue Titel oder neue Ausgaben bestehender Titel aufgeschaltet.

Zivilschutz wird mittels App digitaler und moderner

Frauenpower im Zivilschutz (Symbolbild: Kanton Zürich)

Um die Arbeiten im Zivilschutz schweizweit effizienter, transparenter und digital sicherer zu machen, ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) vom Bund beauftragt worden, die entsprechenden Prozesse zu modernisieren und ein digitales Dienstbüchlein zu entwickeln. Das übergeordnete Projekt dazu nennt sich "DIZIS" und kann sich aufgrund der zahlreichen identischen oder ähnlichen Prozesse am armeeseitigen Projekt Digitalisierung Milizarmee (DIMILAR) orientieren.

Neue Digitalisierungsplattform der Armee komplettiert

Symbolbild: Rama/ CC BY-SA 2.0

Die neue Digitalisierungsplattform (NDP) der Schweizer Armee ist mit dem letzten von fünf Releases nun komplettiert worden. Damit sei das Kernstück der NDP realisiert, nämlich die Automatisierung und Orchestrierung, heisst es in einer Aussendung der "Gruppe Verteidigung". Die standardisierten Bausteine und Produkte der NDP seien nun so vernetzt und automatisiert, dass sie effizient zusammenwirken und für die Armee einsatzbereit gemacht werden könnten. Im Kommando Cyber werde der Betrieb der NDP nun schrittweise hochgefahren.

Digitalisierung und neue IT der zentralen Ausgleichsstelle kosten 120 Millionen Franken

Symbolbild: Fotolia/Monsit

Das Programm zur digitalen Transformation der zentralen Ausgleichsstelle (ZAS) wird neu als sogenanntes Schlüsselprojekt der Bundesverwaltung geführt. Einen entsprechenden Beschluss fasste jetzt der Bundeskanzler nach Konsultation der Generalsekretärenkonferenz. Und zwar insbesondere aufgrund der grossen Bedeutung und aufgrund der Höhe der vorgesehenen Investitionen von insgesamt über hundert Millionenn Franken.

CKW lanciert Online-Stromvertrag für KMUs

Stromangebotsrechner (Bild: CKW)

Die Axpo-Tochter CKW bietet als - laut eigenen Angaben - "erste Schweizer Energieversorgerin" einen Online-Stromangebotsrechner für KMUs an. Kleine und mittelgrosse Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von über 100'000 kWh sind ja dazu berechtigt, schweizweit Strom am freien Markt zu kaufen. Mit diesem Stromangebotsrechner nun gibt es ein Online-Tool, um in wenigen Minuten ein individuelles Stromangebot zu erhalten und direkt digital abzuschliessen.

Kanton St. Gallen ersetzt bisherigen Partner zur Digitalisierung von Baubewilligungsverfahren

Symbolbild: Kanton St. Gallen

Die öffentlich rechtliche Organisation "eGovernment St.Gallen digital.", die der Kanton zusammen mit den Gemeinden betreibt, beendet die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Projektpartner für die Digitalisierung des Baubewilligungs- und Planverfahrens. Die Zusammenarbeit habe sich nicht in die gewünschte Richtung entwickelt, heisst es. Das Projekt werde nun mit der zweitplatzierten Firma im Submissionsverfahren weitergeführt. Man rechne derzeit nicht mit Verzögerungen und nur mit geringen Mehrkosten.

Aspekte der digitalen Transformation in der Modebranche

Digitale Transformation in der Schweizer Modeindustrie

Die Modeindustrie steht unter massivem Druck: Preissensible Kunden, Überbestände und fragmentierte IT-Systeme erschweren den Alltag. Digitale Lösungen und integrierte Software wie solche von SAP können für Transparenz sorgen, Prozesse optimieren und die Branche fit für die Zukunft machen.

Neue Ansätze zur digitalen Geschichtsvermittlung

Foto: FHSt.P/ Clemens Baumann

Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule St. Pölten und der Universität Wien untersuchte, wie Biografien in einem regionalen Kontext digital vermittelt werden können. Entstanden sind daraus ein Prototyp, der in einem Heimatmuseum biografische Daten digital aufbereitet und damit Geschichten erzählt, sowie ein Buch, das die Erkenntnisse der Forschungsarbeiten zusammenfasst. Am 10. Mai wird das Buch unter dem Titel "Digitale Erinnerungsräume gegen das Vergessen" mit anschließender Diskussion im Stadtmuseum Groß-Enzersdorf präsentiert.

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