Unternehmen stellen in grossem Umfang auf kleinere Softwareentwicklungsteams um

Symbolbild: Fotolia

Bis 2029 werden 60 Prozent der Unternehmen in grossem Umfang kleinere Softwareentwicklungsteams einsetzen. In diesem Jahr waren es erst 15 Prozent. Dies geht aus einer Prognose von Gartner, einem Unternehmen für Wirtschafts- und Technologieanalysen, hervor.

Unternehmensausgaben für Anwendungssoftware durch Agentic-KI gefährdet

Agentic-KI gefährdet Softwareausgaben (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Agentic AI wird die Umsatzmodelle für Unternehmenssoftware grundlegend durcheinander rütteln. Nach Einschätzung des Forschungs- und Beratungsunternehmens Gartner sind bis 2030 Ausgaben für Unternehmensanwendungssoftware in Höhe von bis zu 234 Milliarden US-Dollar der sogenannten "Agentic Arbitrage" ausgesetzt. Das entspricht bis 2030 rund 20 Prozent der Ausgaben für Software as a Service (SaaS) im Bereich Unternehmensanwendungen.

Einheitliche Governance für alle KI-Agenten gefährdet erfolgreichen Einsatz in Unternehmen

Symbolbild:Adobestock/Fakhra

Wenn Unternehmen für alle KI-Agenten dieselben Governance-Regeln anwenden, unabhängig von deren Autonomiegrad und Einsatzbereich, kann das laut dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner zum Scheitern unternehmensweiter KI-Agenten-Initiativen führen. Probleme entstünden insbesondere dann, wenn Unternehmen nicht klar zwischen der Handlungsautonomie eines Agenten und dem Umfang seiner Zugriffsrechte unterscheiden würden, betont Gartner.

Fehlende Semantik führt zu ungenauen KI-Agenten und treibt Kosten hoch

Symbolbild:Adobestock/Fakhra

Wenn Bedeutung und Kontext von Daten fehlen, arbeiten KI-Agenten ungenau und ineffizient. Dies führt zu unnötigen Kosten und erhöht die Risiken in der Daten- und KI-Governance, wie das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner betont. Damit KI-Agenten präzise Ergebnisse zu vertretbaren Kosten liefern können, müssten sie die Kontextinformationen in jedem Schritt ihres Workflows verstehen, heisst es.

Weltweite Ausgaben für Künstliche Intelligenz klettern 2026 auf 2,59 Billionen Dollar

Symbolbild: Pixabay/Vicki Hamilton

Die globalen Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) werden im Verlaufe dieses Jahres stärker zulegen als bisher angenommen. Das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner prognostiziert neu eine Zunahme um 47 Prozent auf 2,59 Billionen Dollar (rund 2,23 Billionen Euro).

Umgang mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten

Symbolbild:Adobestock/Fakhra

Das auf Geschäfts- und Technologieanalysen ausgerichtete Beratungshaus Gartner hat sechs Massnahmen identifiziert, mit denen Unternehmen die Risiken einer unkontrollierten Ausbreitung von KI-Agenten eindämmen können. Dabei prognostiziert Gartner, dass bis 2028 ein durchschnittliches globales Fortune-500-Unternehmen mehr als 150.000 Agenten einsetzen werde. Zum Vergleich: 2025 waren es weniger als 15. Dies werde zu einem deutlichen Anstieg der Anzahl von Agenten, der IT-Komplexität sowie der Anforderungen an deren Steuerung und Management führen, so Gartner.

Weltweite IT-Ausgaben steigen 2026 um 13,5 Prozent auf 6,31 Billionen US-Dollar

Symbolbild: Pixabay/ Raquel Nature

Die weltweiten IT-Ausgaben werden 2026 voraussichtlich 6,31 Billionen US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem Plus von 13,5 Prozent gegenüber 2025, wie aus der neuesten Prognose von dem auf Geschäfts- und Technologieanalysen ausgerichteten Unternehmen Gartner hervorgeht. Die enorme Ausgabensteigerung ist der anhaltenden Dynamik bei KI-Infrastruktur und -Software geschuldet.

Erklärbare KI steigert Investitionen in die Observability von LLMs bis 2028 massiv

Symbolbild: Adobe/Stock

Die Marktanalysten von Gartner prognostizieren, dass die zunehmende Bedeutung erklärbarer Künstlicher Intelligenz (XAI) die Investitionen in die Observability grosser Sprachmodelle (Large Language Models LLMs) bis 2028 auf 50 Prozent der GenAI-Implementierungen steigen lassen wird, gegenüber derzeit 15 Prozent.

Regierungen setzen auf KI-Agenten zur Automatisierung routinemässiger Entscheidungsprozesse

Symbolbild:Siemens

Bis zum Jahr 2028 werden mindestens 80 Prozent aller Regierungen KI-Agenten einsetzen, um routinemäßige Entscheidungsprozesse zu automatisieren. Dies prognostizieren die Marktforscher von Gartner. Ziel sei es, dabei die Effizienz zu steigern und öffentliche Dienstleistungen spürbar zu verbessern.

Bis 2027 werden 35 Prozent aller Länder an regionsspezifische KI-Plattformen gebunden sein

Symbolbild: KI-generiert

Bis zum Jahr 2027 werden 35 Prozent aller Länder an regionsspezifische KI-Plattformen gebunden sein, die mit eigenen, kontextbezogenen Daten arbeiten. Dies prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Gartner. Gleichzeitig geht Gartner davon aus, dass der Anteil der Plattformbindung von heute 5 Prozent bis 2027 auf 35 Prozent ansteigen wird.

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