Social Media lösen Einkaufszentren bald ab

Logobild: Facebook

Laut einer neuen Umfrage von Usertesting kaufen 85 Prozent der Facebook-User über die Plattform ein. Mit 49 Prozent steht Instagram an zweiter und Tiktok mit 38 Prozent an dritter Stelle. Eine Sperrung von Tiktok, wie sie in den USA derzeit diskutiert wird, würde das Einkaufsgewohnheiten für drei Viertel der Nutzer jedoch nicht deutlich beeinflussen. 68 Prozent der Umfrageteilnehmer bezeichnen sich selbst als Menschen, die in den sozialen Medien einkaufen. An der Umfrage haben 4.000 Personen teilgenommen - 2.000 US-Bürger, 1.000 Australier und 1.000 Briten.

Algorithmen von Tiktok verstärken Frauenfeindlichkeit massiv

TikTok-Algorithmen: Sie fördern Frauenfeindlichkeit massiv (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die Algorithmen von Tiktok verstärken frauenfeindliche Bilder, sagt Sunday Ayodabo, Dozent der University of Texas in Dallas. Das wirke sich vor allem auf junge männliche Tiktok-Nutzer negativ aus. Der Forscher hat die automatischen Vorschläge der Plattform untersucht, die zum chinesischen Internet-Riesen Bytedance gehört.

USA: Warnhinweise für Social Media gefordert

Jugendliche mit Smartphones: Nutzung wird zunehmend problematisch (Foto: pixabay.com, StockSnap)

Der U.S. Surgeon General Vivek Murthy ruft bei sozialen Medien zu Gesundheitswarnungen für jüngere User auf. Zuvor hatte der Leiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes bereits mit dem Advisory on Social Media and Youth Mental Health entsprechende Warnungen ausgesprochen. Diese Gesundheitswarnungen würden jenen entsprechen, die zum Beispiel auf Zigarettenpackungen angebracht sind. Sie sollen Eltern und Kinder vor den Risiken für die psychische Gesundheit warnen, die von den sozialen Medien ausgehen.

Social Web präsentiert ungefragt Nachrichten

Nachrichten: tauchen im Social Web oft unaufgefordert auf (Bild: Pixelio)

Die Hälfte der Amerikaner bezieht Nachrichten aus dem Social Web. Aber viele tun dies laut einer neuen Studie des Pew Research Center nicht aus freien Stücken. Auf drei von vier grossen Plattformen werden sie ungefragt eingeblendet. Oft sind sie zumindest lückenhaft. Die Studie ist Teil der "Pew-Knight-Initiative", die Medien- und Technologietrends untersucht. Diesmal ging es darum, wie die Amerikaner Nachrichten auf Tiktok, X, Facebook und Instagram wahrnehmen.

Naoo will im Herbst an die deutsche Börse

Bild: Naoo

Die Schweizer Social-Media-Plattform Naoo hegt konkrete Börsenambitionen. Das Unternehmen will an die deutsche Börse und strebt noch für diesen Herbst die Erstnotiz geben. An welcher Börse das Listing erfolgen soll, wurde nicht mitgeteilt. Die von Naoo entwickelte Social App arbeitet mit einem Belohnungssystem für Content. Letztlich können Benutzer Waren- oder Dienstleistungsgutscheine aber auch Bargeld für ihre via Naoo gesammelten Punkte einstreifen.

Social Media: Viele irische Schüler sehen toxische Inhalte

Werbung: Schüler mit falschen Schönheitsidealen konfrontiert (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Die meisten irischen Sekundarschüler sehen wöchentlich Social-Media-Inhalte, die sie als frauenfeindlich, homophob oder rassistisch empfinden. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Online-Studienprogramms Studyclix unter mehr als 3.700 Schülern. Die meisten Eltern stellen jedoch keine Regeln für die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder auf.

Social-Media-Nutzer suchen "Echokammern"

Parler-Nutzer sind Fake-News anfällig (Logobild: Parler)

Social-Media-Nutzer suchen nach sogenannten "Echokammern" und schliessen sich damit mehrheitlich einer vorherrschenden Meinung an. Auch suchen sie nach Bestätigung anderer für die eigene Auffassung, statt sich mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen. Das zeigt eine Analyse von Boleslaw Szymanski vom Rensselaer Polytechnic Institute von 183 Millionen Posts auf der Social-Media-Plattform "Parler", die sich an rechtsgerichtete Nutzer richtet sowie von 702 Millionen X-Posts. Das trage zur massiven Polarisierung bei.

Erwachsene US-Amerikaner sehen in Tiktok mehrheitlich ein chinesisches Manipulationstool

Symbolbild: Screenshot ICTK

In den Vereinigten Staaten sieht eine Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung im umstrittenen sozialen Netzwerk Tiktok ein chinesisches Werkzeug zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung in den USA. Gemäss einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und dem Ipsos-Institut unter mehr als 1000 Erwachsenen stimmen 58 Prozent der Interviewten dieser Aussage zu. Etwa 13 Prozent widersprachen dem, der Rest war sich nicht sicher oder beantwortete die Frage nicht.

Social-Media-Apps für Teens Spiegel ihrer selbst

Teenager: Er sieht soziale Medien als Spiegel seiner selbst (Foto: Alexandra_Koch, pixabay.com)

Social-Media-Apps präsentieren Nutzern algorithmisch ausgewählte Inhalte, die oft als "für dich" bezeichnet werden, was impliziert, dass diese Inhalte nicht nur "für dich", sondern auch "über dich" sind - ein Spiegel wichtiger Infos über die Empfänger, sagen Forscher der Drexel University. Diese Praxis habe bei Teens generationenprägende Auswirkungen, und zwar nicht nur in Bezug auf die Art und Weise, wie sie die kulturelle Einstellung, das Verhalten und die Privatsphäre beeinflusst. Sie präge auch deren Persönlichkeit.

Neue X-User sollen anfangs für Posts bezahlen

Logolbild: Pixabay/ Tresor

X-Besitzer Elon Musk will neue Nutzer seines Mikroblogging-Dienstes in der ersten Zeit für das Posten von Beiträgen bezahlen lassen. Dies sei der einzige Weg, um die Aktivität automatisierter Bot-Accounts einzudämmen, hielt der Multimilliardär in einem Eintrag auf X dazu fest. Es handle sich um einen "winzigen Betrag", betonte er, ohne eine Zahl zu nennen. Nach drei Monaten bei X sollten neue Nutzer kostenlos posten dürfen, fügte er hinzu.

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