Werbekampagne für Jugendliche: EU nimmt Meta und Google ins Visier

Im Visier der EU: Meta

Meta und Google sind einem Medienbericht zufolge ins Visier der Europäischen Union (EU) geraten. Grund ist eine auf Jugendliche ausgerichtete Werbekampagne. Laut der "Financial Times" (FT), die sich auf Insiderkreise beruft, hätten die Behörden bei der Alphabet-Tochter Informationen zu einer inzwischen beendeten Partnerschaft mit der Facebook-Mutter angefordert.

Chatbots sollen Missbrauch im Web verhindern

Kriminologin Stephanie Price (Bild: usc.edu.au)

KI-gestützte Chatbots können laut der Kriminologin Stephanie Price von der australischen University of the Sunshine Coast das Ausmass des sexuellen Missbrauchs von Kindern im Internet eindämmen. Gegenmassnahmen seien erforderlich. Schätzungen zufolge gebe es weltweit mehr als 300 Millionen Heranwachsende, die bereits Opfer von sexuellem Missbrauch im Internet geworden sind.

Tiktok: Forscher sehen Gefahr für Jugendliche

TikTok: Nutzung belastet die Psyche von Jugendlichen massiv (Foto: Konkarampelas, pixabay.com)

Jeder fünfte junge Spanier verbringt mehr als zwei Stunden pro Tag auf Tiktok. Damit überschreitet er die empfohlene Nutzungsobergrenze für soziale Medien. Der Anteil der Mädchen ist mit gut 24 Prozent deutlich höher als jener der Jungen, die auf gut 15 Prozent kommen. Zu dem Ergebnis kommt Mireia Montaña von der Universitat Oberta de Catalunya und Mònika Jiménez von der Pompeu Fabra University.

Soziale Medien bekämpfen die Einsamkeit

Symbolbild: Kapi

Dass soziale Medien die Nutzer vereinsamen lassen, weil sie für wirkliche soziale Kontakte keine Zeit oder Lust mehr hätten, trifft doch nicht immer zu, wie Forscher der University of Arkansas herausgefunden haben. Die Nutzung von Social-Media-Websites, um mit Menschen in Kontakt zu treten und sich begleitet zu fühlen, spiele durchaus eine Rolle bei der Linderung von Einsamkeit, sagt Experte Brandon Bouchillon.

Trump-Sieg beschert Bluesky Nutzerzuwachs

Logobildquelle: Shutterstock/Primakov

Nach dem Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen darf sich die X-Alternative "Bluesky" eines regen Zustroms neuer Nutzer erfreuen. Allein in der vergangenen Woche seien 700.000 neue Anwender hinzugekommen, verriet das Unternehmen dem Technologieblog "The Verge" mit. Die meisten von ihnen sollen aus den Vereinigten Staaten kommen.

Australien will Alterschranke für soziale Netzwerke auf 16 Jahre hinaufsetzen

Symbolbild: Fotolia

Kindern und Jugendlichen soll der Zugang zu sozialen Netzwerken künftig erst ab 16 Jahren erlaubt werden. "Ich habe mit Tausenden Eltern, Grosseltern, Tanten und Onkeln gesprochen, und sie sind wie ich zutiefst besorgt um die Online-Sicherheit unserer Kinder", betonte Australiens Premier Anthony Albanese gegenüber Medien. "Ich möchte, dass Eltern sagen können: "Tut mir leid, Kumpel, aber das ist gegen das Gesetz."

Extremisten setzen auf KI-generierten Hitler

Hakenkreuzbeflaggung während der Hitler-Diktatur (Foto: WikimediaImages, pixabay.com)

Rechtsextremisten nutzen zunehmend Künstliche Intelligenz (KI), um den einstigen deutschen Diktator Adolf Hitler virtuell für ihre Online-Propaganda wiederzubeleben. Laut einer Studie des Institute for Strategic Dialogue (ISD), einer unabhängigen Londoner Denkfabrik zu Konfliktforschung, Extremismus und Terrorismus, verbreiten sich diese KI-generierten Hitler-Videos über Plattformen wie X (ehemals Twitter), Tiktok, Youtube und Instagram.

Telegram will mit französischer Justiz enger kooperieren

Logobild: Telegram

Der Chef des in Russland entwickelten Chat-Dienstes Telegram, Pawel Durow, will mit seiner Online-Plattform künftig enger mit den französischen Strafverfolgungsbehörden kooperieren. Auf Anfrage von Gerichten könnten künftig die "IP-Adressen und Handynummern derjenigen, die gegen unsere Regeln verstossen", an die Behörden weitergegeben werden, gab Durow via Telegram bekannt.

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