KI kann hochqualifizierte Bewerber verprellen

 Vorstellungsgespräch: KI ist kein Ersatz für Menschen (Foto: Erwin Bosman, pixabay.com)

Unternehmen arbeiten dank KI-Tools Bewerberlisten zwar effizienter ab und verkürzen Einstellungsprozesse, doch die grössten Talente können sie sich auf diese Weise nicht sichern. Die ergattern Unternehmen, die auf die klassische Weise mit intensiven persönlichen Kontakten einstellen. Eine übermässige Abhängigkeit von automatisierten Systemen macht Firmen für talentierte Bewerber somit weniger attraktiv, sagen Forscher der Royal Docks School of Business and Law.

Stellen mit KI-Kenntnissen wachsen acht Mal schneller als Gesamtarbeitsmarkt

Symbolbild: ChatGPT/Dall-E

Stellenangebote, die spezielle KI-Kenntnisse erfordern, sind im Jahr 2025 fast acht Mal so schnell gewachsen wie der gesamte weltweite Arbeitsmarkt. Dies geht aus dem Bericht "KI-Jobbarometer 2026“ des Beratungsunternehmens PwC hervor. Für diese umfassende Studie hat PwC mehr als eine Milliarde Stellenanzeigen aus 27 Ländern ausgewertet.

Künstliche Intelligenz verändert die Rekrutierungsprozesse

Symbolbild: Fotolia

Gemäss einer neuen Studie der Personalberatungsfirma Michael Page wandelt sich der Rekrutierungsprozess durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) rasant. Wobei allerdings Kandidatinnen und Kandidaten deutlich schneller als Unternehmen davon profitieren. Für die Analyse hat der Personalberater weltweit über 60'000 Fachkräfte befragt, darunter 1220 in der Schweiz.

KI vernichtet weniger Arbeitsplätze als gedacht

KI-Welt: Technologie kostet doch nicht so viele Jobs (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die apokalyptischen Befürchtungen um einen Job-Kahlschlag durch den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) haben sich bisher noch nicht bewahrheitet. Die Beschäftigung in den OECD-Ländern ist nach wie vor "historisch robust", so Vivek Soundararajan von der University of Bath. Angesichts neuester Erkenntnisse aus den USA sei es zu keinem weitreichenden Verlust an Arbeitsplätzen oder Lohnkürzungen gekommen.

Digitale Vernetzung im Job macht oft einsam

Vernetzt und doch alleine: digitale Tools als zweischneidiges Schwert (Foto: pixabay.com, concord90)

Digitale Vernetzung im Berufsalltag schafft nicht automatisch Zugehörigkeitsgefühl: Laut dem "Global Belonging Barometer 4.0" der Beratungsgesellschaft EY fühlen sich 85 Prozent der mehr als 5.000 befragten Arbeitnehmer in den USA, Grossbritannien, Deutschland, Singapur und Indien im Job ausgeschlossener denn je - gegenüber 2023 ein Anstieg um zehn Prozentpunkte.

KI sagt Arbeitslosigkeit am schnellsten vorher

Arbeitslosigkeit: KI erkennt Trends schneller (Bild: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Social-Media-Posts über Arbeitslosigkeit können die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bis zu zwei Wochen früher als die Veröffentlichung der offiziellen Daten vorhersagen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher unter der Leitung der Development Impact Group der World Bank. Das Team um Sam Fraiberger hat dafür das KI-Modell "Joblessbert" entwickelt, das entsprechende Äusserungen im Social Web identifiziert.

Wenn Algorithmen über Karrieren entscheiden

Andreas Gebesmair (Foto: Christoph Böhm)

Das neue Forschungsprojekt "Creator Careers – Umgang mit Unsicherheiten im Social Media Entertainment" an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten untersucht, wie Content-Creator:innen den Herausforderungen von Social-Media-Plattformen begegnen und welche Strategien ihnen helfen, nachhaltige künstlerische und wirtschaftliche Karrierewege aufzubauen.

In Deutschland befürchtet jeder Sechste, wegen KI den Arbeitsplatz zu verlieren

Symbolbild: Pixabay/Geralt

In Deutschland hegt jeder sechste Beschäftigte die Befürchtung, dass der eigene Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz (KI) gefährdet ist. Dies belegt eine Sonderauswertung des Xing Arbeitsmarktreports 2025. Für den Report befragte das Marktforschungsinstitut Appinio im Auftrag des Karrierenetzwerks im Juli 2.000 Beschäftigte online.

IT-Fachkräfte trotz Top-Gehalt wechselwillig

Nachgerechnet: IT-Fachkräfte trotz guten Gehältern wechselbereit (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Laut dem neuen "IT-Gehaltsreport 2025" des Personalberaters Hays zeigen sich drei von vier IT-Fachkräften in Deutschland wechselbereit - und das trotz hoher Gehälter in der Branche. Noch höher ist die Wechselbereitschaft gemäss dem Report bei den Führungskräften. Je nach Hierarchieebene sind 76 bis 86 Prozent bereit für eine berufliche Veränderung, falls das neue Gehalt stimmt.

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