Lenovo hält trotz hoher US-Zölle an PC-Produktion in China fest

Logobild: Lenovo

Die globale Nummer eins unter den PC-Herstellern, Lenovo, will den hohen US-Importzölle zum Trotz weiter an der Produktion in China festhalten. "China gibt uns eine Menge Vorteile bei der Fertigung", bekundete Lenovos CEO Yang Yuanqing gegenüber dem "Wall Street Journal" (WSJ) und verwies dabei auf Kosten und Effizienz.

US-Wettbewerbsbehörde gibt Klage gegen Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft auf

Activision Blizzard

Die US-amerikanische Wettbewerbsbehörde FTC hat ihre Klage gegen dem Softwaregigangen Microsoft wegen desse 69 Milliarden Dollar (rund 61 Mrd. Euro) schweren Übernahme von Activision Blizzard an den Nagel gehängt. Ein weiteres Vorgehen liege nicht im öffentlichen Interesse, gab die FTC bekannt.

US-Exportkontrollen für KI-Chips für Nvidia ein Fehlschlag

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Nvidia-Boss Jensen Huang hat im Rahmen der Computermesse Computex in Taiwan die US-Exportkontrollen für KI-Prozessoren nach China als einen Fehlschlag kritisiert. Wie er vor Publikum betonte, sei der Marktanteil von Nvidia in China von 95 Prozent zu Beginn der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden auf mittlerweile 50 Prozent gefallen. "Alles in allem war die Exportkontrolle ein Fehlschlag", so der Chef der weltweiten Nummer eins unter den KI-Chip-Herstellern wörtlich, der in seinem Geburtsland Taiwan wie ein Popstar gefeiert wird.

Nvidia entgehen durch US-Exporthürden 15 Milliarden Dollar an Umsätzen

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Der Nummer eins unter den KI-Chipanbietern, Nvidia, entgehen durch die verschärften Export-Beschränkungen der US-Regierung eigenen Schätzungen zufolge Umsätze in Höhe von 15 Milliarden Dollar. Dieser Geschäftsausfall komme zusätzlich zu den bereits gemeldeten Abschreibungen von 5,5 Milliarden Dollar für Lagerbestände hinzu, gab Nvidia-Chef Jensen Huang in seinem Podcast "Stratechery" bekannt.

Trump erhöht Druck auf Apple: IPhone-Konzern soll in Indien nur für lokalen Markt bauen

Logobild:ICTK

Apple produzierte lange Zeit seine iPhones über Auftragsfertiger hauptsächlich in China. Mittlerweile hat der Konzern wegen der wirtschaftlichen und politischen Spannungen zwischen Washington und Peking die Produktion auf Indien ausgedehnt. Aber auch dies stört US-Präsident Donald Trump, und er erhöht den Druck auf Apple-Chef Tim Cook, mehr Geräte in den USA statt in Indien herzustellen.

Administration Trump setzt Exportbeschränkungen für KI-Prozessoren (vorerst) ausser Kraft

KI-Chip (Symbolbild: Pixabay/Frank Rietsch)

Die US-Administration von Präsident Donald Trump hat die unter seinem Vorgänger Joe Biden beschlossenen Einschränkungen für den Export von KI-Technologie, die am 15. Mai in Kraft getreten wären, gekippt. Die Massnahmen seien zu komplex und würden amerikanische Innovationen bremsen, zitierte das "Wall Street Journal" (WSJ) eine Sprecherin des Handelsministeriums. Bis ein neuer Plan vorliegt, könnten Monate vergehen, schreibt das WSJ.

Nvidia von weiteren Ausfuhrbeschränkungen nach China betroffen

Logobild: Nvidia

Der US-amerikanische Chipriese Nvidia ist von weiteren Exportbeschränkungen bei Lieferungen nach China betroffen. Die US-Regierung habe dem Konzern in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass weitere seiner Halbleiter künftig eine Ausfuhrgenehmigung benötigten, ist bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereichten Unterlagen zu entnehmen.

Korruption: Trump schanzt Elon Musk Milliardenaufträge zu

Profitiert von Freunderlwirtschaft: Elon Musk (Bild Marcin Pasnicki/ Pixabay)

US-Präsident Donald Trump schanzt seinem Wahlhelfer und Sparkommissar Elon Musk laut "The Free Press" zwei Milliardengeschäfte zu - Interessenkonflikte inklusive. Zum einen geht es um einen 2,4 Mrd. Dollar schweren Deal zur Modernisierung der Systeme zur Verwaltung des US-Flugraums, den Verizon ergattert hatte und der nun an Musks SpaceX übertragen werden soll.

Tiktok zieht vor oberstem US-Gericht den Kürzeren

Symbolbild: Pixabay/iXimus

In den Vereinigten Staaten hat der Oberste Gerichtshof mit Verweis auf Sicherheitsbedenken am Freitag das Gesetz bestätigt, dem zufolge sich der chinesische Tiktok-Betreiberkonzern Bytedance von der Kurzvideo-Plattform trennen muss. Es verletze nicht gegen die in der Verfassung verankerte Redefreiheit, urteilten die Richter in einem Eilverfahren. Die vom Gesetz vorgesehene Frist von 270 Tagen für den Verkauf läuft am Sonntag ab. Damit muss theoretisch an diesem Tag Tiktok aus den amerikanischen App-Stores von Apple und Google fliegen und den Zugang zu Infrastruktur verlieren.

China zieht Verkauf des Tiktok-Geschäfts in den USA an Elon Musk in Erwägung

Bild: Pixabay/Riki32

In Peking wird offenbar ein Verkauf des vom Aus bedrohten US-Geschäfts von Tiktok an Tech-Milliardär Elon Musk geprüft. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg habe die chinesische Regierung die Option diskutiert, dass Musks Online-Plattform X die Kontrolle über Tiktok US übernehmen und die Dienste zusammen betreiben könnte. Bloomberg beruft sich dabei auf Insiderkreise.

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