Quantencomputing: IBM verbindet erste modulare kryogene Systeme

IBM Modular Cryogenics (Bild: IBM)

Dem US-IT-Riesen IBM ist es gelungen, modulare kryogene Systeme miteinander zu verbinden. Dieser technologische Durchbruch gilt als fundamentaler Meilenstein, um hunderte von Quantenchips in einer ultrakalten Umgebung zusammenzuschalten. Unter kryogenen Systemen versteht man technische Anlagen und Einrichtungen, die darauf ausgelegt sind, extrem niedrige Temperaturen (unterhalb von ca. –150 °C bis nahe an den absoluten Nullpunkt bei –273,15 °C) zu erzeugen, aufrechtzuerhalten und zu nutzen. Sie arbeiten mit verflüssigten Gasen wie Stickstoff, Helium oder Wasserstoff.

Forschende weisen Quantum Advantage mittels verifizierbarer Quantenberechnungen nach

Render of IBM Quantum System Two interior. (Credit: IBM)

IBM hat gemeinsam mit der University of Chicago, Qedma und Algorithmiq einen entscheidenden Meilenstein in der Weiterentwicklung des Quantencomputings bekannt gegeben: das Erreichen von Quantum Advantage, des sogenannten Quantenvorteils. Damit ist der Punkt gemeint, an dem ein Quantencomputer eine Berechnung durchführen kann, die über das hinausgeht, was klassische Computer allein leisten können – und wenn das Ergebnis zuverlässig und nachvollziehbar verifiziert werden kann.

IBM unter den Erwartungen

Logobildquelle: IBM

Der IT-Dienstleistungsriese IBM mit Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York legte im zweiten Quartal umsatzmässig laut vorläufigen Berechnungen um ein Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar zu. Big Blue gab dies überrascheend nach Vorlage von vorläufigen Quartalszahlen bekannt. Analysten hatten hier deutlich mehr erwartet, nämlich 17,86 Milliarden Dollar. In der Folge erlebte die IBM-Aktie zunächst einen massiven Kurseinbruch von über 20 Prozent.

IBM lanciert neue z17- und Linux-One-Systeme für kleine Rechenzentren

IBM Linux-One +5 Single Frame (Bild. zVg)

Der US-IT-Riese IBM hat neue Konfigurationen für die IBM z17- und die IBM Linux-One-Systeme vorgestellt. Erstmals bietet der Konzern mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York damit flexible Rack-Mount- und kompaktere Single-Frame-Systeme an, die für kleinere Rechenzentren optimiert sind.

IBM stellt Chiptechnologie unter 1 Nanometer vor

IBM Sub 1nm Node Chip (Foto: IBM)

IBM hat die laut eigenen Angaben weltweit erste Chiptechnologie unter 1 Nanometer vorgestellt. Basierend auf einer neuen Transistorarchitektur bei 0,7 nm oder 7 Ångström, soll der Sub-1-nm-Chip die Halbleiterindustrie im kommenden Jahrzehnt weiter vorantreiben, so Big Blue in einer Aussendung dazu. Halbleiter spielen eine zentrale Rolle in nahezu allen Bereichen – von Computern über Haushaltsgeräte bis hin zu Kommunikationssystemen, Transport und kritischer Infrastruktur.

CEOs gestalten für KI‑Zeitalter Rollen auf C‑Ebene neu

Symbolbild: Pixabay

Die zunehmende Dynamik im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zwingt Chief Executive Officers (CEOs) dazu, die Struktur der C‑Ebene neu zu gestalten, um die Wirkung im gesamten Unternehmen zu erhöhen, wie eine aktuelle globale Studie des IBM Institute for Business Value belegt.

Design für Renn- und Sportwägen mit KI und Quantencomputing weiterentwickeln

LMP2-Konzept für Auto-Renderings, IBM AI Physicx Model (Bild: Dallara)

IBM und Dallara haben eine Zusammenarbeit bekannt geben, die sich auf den Aufbau physikbasierter KI-Modelle zur Beschleunigung des Fahrzeugdesigns im Hochleistungssektor konzentriert. Parallel soll untersucht werden, wie Quantencomputing Arbeitsabläufe weiter verbessern könnte. Beide Unternehmen wollen zudem erste Ergebnisse eines neuen KI-Modells von IBM präsentieren, das mit proprietären aerodynamischen Fahrzeugsimulationsdaten von Dallara trainiert wurde.

IBM über den Erwartungen, Aktie dennoch unter Druck

Logobildquelle: IBM

Mit dem Zahlenwerk für das erste Quartal dieses Jahres hat der US-IT-Dienstleistungsriese IBM die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch Gewinn übertroffen. Dennoch tauchte der Aktienkurs zunächst um 7 Prozent ab, da sich die Anleger aufgrund der grossen KI-Konkurrenz und steigenden Kosten besorgt über die Nachhaltigkeit des Wachstums im Softwaresegment zeigen.

IBM veröffentlicht neue Referenzarchitektur für quantenzentriertes Supercomputing

Quantencomputing (Symbolbild: Fraunhofer)

IBM hat eine Referenzarchitektur für quantenzentriertes Supercomputing vorgestellt. Sie soll als neue Blaupause für die Integration von Quantencomputing in moderne Supercomputing-Umgebungen dienen. Die Architektur zeigt auf, wie Quantenprozessoren (QPUs) gemeinsam mit GPUs und CPUs – über On-Premises-Systeme, Forschungszentren und die Cloud hinweg – eingesetzt werden können, um wissenschaftliche Herausforderungen bewältigen, für die kein Ansatz für sich allein eine Lösung bieten könne.

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