Alphabet plant Milliardenausgaben für neue Rechenzentren in den USA

Logobild: Google

Der Mutterkonzern von Google, Alphabet, hat den Bau von zwei neuen Rechenzentren im US-Bundesstaat South Carolina angekündigt. Laut Konzernchef Sundar Pichai werde der Internetriese mit Hauptsitz im kalifornischen Mountain View dafür 3,3 Milliarden Dollar investieren.

OpenAI will Politik von Notwendigkeit riesiger Rechenzentren überzeugen

OpenAI-Hauptsitz im Pioneer Building in San Francisco (Bild: Haeb/CC BY-SA 4.0)

Das hinter ChatGPT stehende Unternehmen OpenAI mit Sitz in San Francisco will die Administration Biden vom Bau riesiger Rechenzentren überzeugen, die so viel Strom wie eine Stadt verbrauchen. Nach einem Treffen im Weissen Haus habe OpenAI die Vorteile solcher Anlagen beworben, heisst es in einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg. Denn es gehe laut der kalifornischen Firma, an der Microsoft eine Milliardenbeteiligung hält, letztlich darum, bessere Software mit Künstlicher Intelligenz zu entwickeln und mit China zu konkurrieren.

Amazon macht für neue britische Rechenzentren Milliarden locker

Logobild: AWS

Amazon will weiterhin Milliardenbeträge in den Bau neuer Rechenzentren in Grossbritannien investieren. Grund sei die ständig steigende Nachfrage nach Cloud-Software. Wie Amazon Web Services (AWS), die Cloud-Tochter des Online-Handelsriesen, bekannt gab, sollen für den Bau und den Betrieb neuer Data Center auf der Insel bis 2028 umgerechnet etwa 9,5 Milliarden Euro in die Hand genommen werden.

Green zum fünften Mal in Folge als Leaderin für Datacenter-Services ausgezeichnet

Green Datacenter Zürich-West, Aussenansicht (Bild: Green)

Das Marktforschungsunternehmen ISG hat Green zum fünften Mal in Folge als führende Datacenter-Anbieterin in der Schweiz ausgezeichnet. Green habe vor allem mit ihrer Marktleistung und Kundenorientierung überzeugt, heisst es in einer Aussendung dazu zur Begründung.

Whitespace-Ausstattung für KI- und Hochleistungs-Rechenzentren

RZ-Schrankgehäuse von Schneider Electric (Bild: zVg)

Schneider Electric aktualisiert sein Angebot an RZ-Infrastrukturlösungen. Das neue Portfolio umfasst die zweite Generation der Netshelter SX 19“-Schranksysteme, die Einhausungslösung Netshelter Aisle Containment sowie ein geplantes Update der Netshelter Rack PDU Advanced-Serie. Die Neuerungen sollen Rechenzentren bei der Bereitstellung von High-Performance-Anwendungen und KI-Workloads sowie bei der Einhaltung der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) unterstützen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Rechenzentrum Ostschweiz zieht mit EKT weiteren Grosskunden an Land

Das Tier IV-Level zertifizierte Rechenzentrum Ostschweiz (RZO) in Gais AR (Foto: SAK)

Das RZO (Rechenzentrum Ostschweiz) hat mit der EKT gemäss Mitteilung einen weiteren Grosskunden an Land gezogen. Das Kantonale Amt für Informatik des Kantons Thurgau (AFI), das seit Jahren Kunde der EKT ist, hat sich demnach gemeinsam mit der EKT entschieden, künftig Dienstleistungen des RZO zu beziehen. Damit sei das Rechenzentrum Ostschweiz nun zu rund 60 Prozent ausgelastet, teilen die Betreiber dazu mit.

Solnet wird neuer Carrier im RZO-Datacenter in Gais

Das Tier IV-Level zertifizierte Rechenzentrum Ostschweiz (RZO) in Gais AR (Foto: SAK).

Das Rechenzentrum Ostschweiz (RZO) betreibt in Gais in Appenzell Ausserrhoden ein ISO-zertifiziertes, carrier-neutrales Datacenter für die Beherbergung (Colocation) von Kunden-Servern. Mit der Präsenz von Solnet als neuem Carrier will das RZO ein weiteres Zeichen für carrier-neutrale Datacenter setzen und es Colocation-Kunden die Vernetzung weiter flexibler und einfacher machen.

CSCS-Chef will Rechenkapazitäten ins Ausland outsourcen

Thomas Schulthess, Direktor CSCS (Bildquelle: CSCS / A. Della Bella)

In der Schweiz werde man niemals Rechenzentren mit einer Leistung von mehreren 100 Megawatt betreiben können, wie dies etwa bei den Techgiganten Microsoft oder Google der Fall sei. Deshalb sollte man Rechenkapazitäten ins Ausland verlegen. Dies meint der Direktor des Nationalen Hochleistungsrechenzentrums (CSCS) Thomas Schulthess in einem Interview mit der "Sonntagszeitung" (SZ).

Microsoft investiert Milliarden in den Ausbau seiner britischen Rechenzentren für künstliche Intelligenz

Symbolbild: Rechenzentrum von Microsoft (Bild: Microsoft)

Der US-Softwaregigant Microsoft plant eine Milliardeninvestition in Grossbritannien. Insgesamt 2,5 Milliarden Pfund (2,89 Milliarden Euro) sollen in den kommenden drei Jahren dafür aufgebracht werden, um seine britischen Datenzentren in Richtung Künstliche Intelligenz aufzurüsten. Laut Microsofts Landeschefin im Vereinigten Königreich, Clare Barclay, soll die Fläche der Rechenzentren um mehr als das Doppelte ausgebaut werden. Bis 2026 sollen mehr als 20'000 neue Grafikprozessoren angeschafft werden, die für maschinelles Lernen und die Entwicklung von KI-Modellen eingesetzt werden können.

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