Grundwasser soll Rechenzentren effektiv kühlen

So werden Rechenzentren stromsparend gekühlt (Illustration: Upasana Pandey, illinois.edu)

Forscher der University of Illinois Urbana-Champaign wollen die nur wenige Meter unter der Erdoberfläche herrschenden Temperaturschwankungen zur Kühlung grosser Rechenzentren nutzen - vor allem dann, wenn sich unterhalb des Zentrums ein Aquifer befindet. Diese poröse Schicht speichert Grundwasser wie ein Schwamm. Die Stromeinsparungen könnten bis zu 70 Prozent betragen. Das System liesse sich so fahren, dass es im Winter zum Beheizen von nahegelegenen Büros, Wohnungen und gewerblichen Immobilien genutzt werden könnte.

Wie RZ-Kunden das KI-Zeitalter vorantreiben können, ohne Emissionen in die Höhe zu treiben

Rechenzentrum (Bild: Alex Shuper auf Unsplash.com)

Rechenzentren gelten als das unsichtbare Rückgrat der digitalen Wirtschaft – und zunehmend auch der KI-Revolution. Die Marktanalyseagentur ICIS geht davon aus, dass die Kapazität von Rechenzentren in Europa von derzeit rund 9,2 Gigawatt (GW) bis zum Ende des Jahrzehnts auf 17,5 GW und bis 2035 auf 26,6 GW steigen wird.

Microsoft stockt milliardenschwere Investitionen in Rechenzentren in NRW auf

Baut weiteres RZ in NRW: Microsoft (Logofoto: Kapi)

Der US-Softwaregigant Microsoft mit Zentrale in Redmond stockt seine milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) auf und plant eine vierte Anlage im Rheinischen Revier. Man wolle einen zusätzlichen Standort in Grevenbroich errichten, teilte die Windows-Erfinderin dazu mit.

Stromverbrauch Schweizer Rechenzentren hält sich in moderaten Grenzen

Stromverbrauch Schweizer Rechenzentren moderat (Symbolbild: Pixabay/Yamu Jay)

Im Jahr 2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des helvetischen Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die von Energieschweiz, einem Programm des Bundesamtes für Energie (BFE), in Auftrag gegeben wurde.

Geplantes Verbot für Bau eines grossen Rechenzentrums im US-Bundesstaat Maine gescheitert

Symbolbild: Pixabay/Yamu Jay

Im US-Bundesstaat Maine ist das erste geplante Verbot für den Bau grosser KI-Rechenzentren vorerst gescheitert. Gouverneurin Janet Mills legte ihr Veto gegen ein Gesetz ein, das zuvor vom Parlament des Bundesstaates verabschiedet worden war. Dieses Gesetz sah ein Moratorium (einen vorübergehenden Baustopp) für den Bau solcher Anlagen vor.

Tiktok kündigt Bau eines zweiten Milliardenrechenzentrums in Finnland an

Symbolbild: Pixabay/Stefan Coders

Die Social-Media-Plattform Tiktok hat heute den Bau eines zweiten Rechenzentrums in Finnland angekündigt. Das vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Netzwerk investiert dafür erneut rund eine Milliarde Euro. Die neue Anlage soll in Lahti im Süden Finnlands errichtet werden und mit einer Leistung von 50 Megawatt starten. Später könne sie auf bis zu 128 Megawatt Leistung ausgebaut werden, ist einer Aussendung dazu zu entnehmen.

Schrumpfkur bei Rechenzentren: Die (fast) unsichtbare Infrastruktur

Datacenter in a Box (Bild: AI-generated, zVg)

Während Cloud-Rechenzentren immer gigantischere Ausmasse annehmen, schrumpft die On-Premise-Welt radikal. Was früher industrielle Kühlung und eigene Serverräume erforderte, passt heute dank 3nm-Chips und moderner HCI buchstäblich in einen Milchkarton. Diese Miniaturisierung markiert einen Wendepunkt für mittelständische Unternehmen: Sie beendet das Entweder-oder zwischen Cloud-Abhängigkeit und Infrastruktur-Chaos.

Supraleiter stillt Energiehunger von Rechenzentren

Supraleitung, die selbst Magnetfeldern widersteht (Illustration: Riccardo Arpaia, chalmers.se)

Ein neuer Hochtemperatur-Supraleiter von Forschern der Technischen Universität Chalmers im schwedischen Göteborg transportiert Strom ohne elektrischen Widerstand und behält seine supraleitenden Fähigkeiten auch in einem Magnetfeld bei. Im Normalfall bricht die Supraleitung in einem solchen Fall schlagartig zusammen. Ebenso schlagartig nimmt dann der Stromverbrauch zu, sodass das Stromnetz im Extremfall kollabiert. Die Lösung ist vor allem für Rechenzentren interessant, die bereits bis zu zwölf Prozent des Stroms verbrauchen, der weltweit produziert wird - Tendenz stark steigend.

Metanet bündelt seine Rechenzentrumskapazitäten an zwei Standorten

Symbolbild: Pixabay/DLohner

Die Schweizer Hosting- und Cloud-Spezialistin Metanet mit Sitz in Zürich fasst ihre auf mehrere Orte verteilten Rechenzentrumskapizitäten an zwei Standorten zusammen und investiert 2,5 Millionen Franken in eine neue Infrastruktur. Damit schaffe man die technische Grundlage für weiteres Wachstum, heisst es in einer Aussendung dazu.

Amazon-Rechenzentren in den Emiraten ausgefallen

Bild: Finanzzentrum von Dubai (Foto: Ian Pudsey/ CC BY-SA 3.0)

Nach dem Einschlag mehrerer "Objekte" sind mehrere Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den Vereinten Arabischen Emiraten (VAE) ausgefallen. Aufgrund von Beschüssen sei es zu Bränden und Ausfällen von Cloud-Diensten gekommen. Wegen des Feuers seien die Stromversorgung und die Datenverbindungen gestört worden, lässt AWS dazu verlauten. Betroffen seien neben Standorten in den VAE auch Server in Bahrain.

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