Stromverbrauch Schweizer Rechenzentren hält sich in moderaten Grenzen

Stromverbrauch Schweizer Rechenzentren moderat (Symbolbild: Pixabay/Yamu Jay)

Im Jahr 2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des helvetischen Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die von Energieschweiz, einem Programm des Bundesamtes für Energie (BFE), in Auftrag gegeben wurde.

Apps fressen jährlich 141 Kilowattstunden Strom

Matthias Hillebrand: 'Wer viel streamt, erzeugt mehr Datenverkehr' (Foto: hochschule-biberach.de)

Je nach Nutzungsverhalten beträgt der externe Stromverbrauch für digitale Anwendungen pro Person und Jahr bis zu 141 Kilowattstunden. Egal, ob Scrollen durch Social Media, Streamen auf Netflix, Musikhören auf Spotify oder ChatGPT: Laut einer Analyse der Hochschule Biberach wird der Energiebedarf für Server, Netzwerke und Cloud-Systeme oft unterschätzt.

Stromverbrauch einer KI-Anfrage entspricht dem von neun Sekunden Fernsehen

KI: Anfragen verschlingen Unmengen an Strom (Symbolbild:Adobestock)

Laut den Berechnungen des Internet-Giganten Google verbraucht eine Textanfrage bei seiner KI-Software Gemini durchschnittlich so viel Strom wie knapp neun Sekunden lang Fernsehen. Konkret beziffert die Alphabet-Tochter die aufzubringende Energiemenge mit 0,24 Wattstunden. Dabei würden auch rund fünf Tropfen Wasser verbraucht (0,26 Milliliter). Wobei Wasser zur Kühlung der Rechenzentren benötigt wird.

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