Prozess in Schweden gestartet: Klarna fordert von Google 7,1 Milliarden Euro Schadenersatz

Symbolbild: Fotolia

Gegen die Alphabet-Tochter Google hat in Schweden ein Schadenersatzprozess begonnen, bei dem es um Milliarden geht. Konkret fordert der schwedische Zahlungsanbieter Klarna mit Hauptsitz in Stockholm umgerechnet mehr als sieben Milliarden Euro Schadenersatz.

Online-Bezahldienst Klarna nimmt bei Börsengang 1,4 Milliarden Dollar ein

Klarna-Hauptsitz in Stockhom (Bild: Klarna/ CC BY-SA 4.0)

Mehr eingenommen als erhofft hat der schwedische Online-Bezahldienst Klarna bei seinem Börsengang in New York. Insgesamt wurden 34,3 Millionen Aktien zu je 40 Dollar abgesetzt, was fast 1,4 Milliarden Dollar einbrachte. Der Ausgabepreis lag mit 40 Dollar deutlich über der angestrebten Spanne von 35 bis 37 Dollar. Da der Grossteil der Aktien, konkret 28,7 Millionen Stück, von Anteilseignern stammte, profitierte das Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm profitiert also nur zum Teil vom IPO.

Schwedischer Bezahldienst Klarna strebt Börsengang in den USA an

Der Börsenbulle in New York (Bild: Coolcaesar CC BY-SA 3.0)

Der schwedische Bezahldienst Klarna mit Hauptsitz in Stockholm strebt an die New Yorker Börse und hat zu diesem Zweck am Freitag dieser Woche bereits einen Börsenprospekt eingereicht. Laut diesen Unterlagen konnte Klarna seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar hinaufschrauben. Unter dem Strich konnten die Schweden einen Gewinn von 21 Millionen Dollar nach einem Minus von 244 Millionen Dollar ein Jahr zuvor in die Bücher eintragen.

Klarna sammelt erneut Hunderte Millionen Dollar Frischgeld ein

Bild: Klarna-Niederlassung im hessischen Linden (© Cherubino/ CC BY-SA 3.0)

Der auf den Onlinehandel fokussierte Bezahldienst Klarna hat hat drei Monate nach der letzten Finanzierungsrunde jetzt erneut hunderte Millionen Dollar frisches Geld bei Investoren eingesammelt. Konkret sammelte das Unternehmen mit Zentrale in Schwenden diese Woche 639 Millionen Dollar ein. Damit kletterte die Gesamtbewertung des Online-Bezahldienstes auf 45,6 Milliarden Dollar (rund 40,8 Milliarden Schweizer Franken).

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