Solarer Roboter jätet und erntet ohne Chemie

Element: Roboter von Aigen beim Jäten von Unkraut auf einem Feld (Foto: aigen.io)

Der Agrarroboter-Hersteller Aigen hat mit "Element" einen solarbetriebenen Roboter entwickelt, der Unkraut jätet und später auch Erträge wie Baumwolle, Tomaten und Zuckerrüben erntet. Laut dem Hersteller spare dies Landwirten Geld und schone darüber hinaus die Umwelt. Zudem ersetze die Maschine Herbizide, die Unkräuter ohnehin nicht mehr so effektiv bekämpften, weil sich auch hier Resistenzen bemerkbar machen.

Frische Burger aus Roboterhand

Roboterpärchen bei der Burger-Komposition in Los Gatos (Foto: ABB)

Die neueröffnete Fast-Food-Kette Burgerbots aus Los Gatos braucht keinen Menschen, um Burger zu produzieren, denn den Job übernehmen zwei Roboter, die das Schweizer Unternehmen ABB Robotics mit dem Gastronomen für kulinarische Zwecke umgerüstet hat. In einer Zeit, in der viele Lokale wegen Personalmangel schliessen müssen, stemmen sich die Betreiber von Burgerbot in der San Francisco Bay Area mit helfenden Hightech-Händen gegen den Trend.

Weitwinkelkamera mit Laserpointer und KI erleichtert Jagd nach Moskitos

Bzigo Iris: Gadget markiert Landeplätze von Moskitos (Foto: bzigo.com)

Das israelische Startup Bzigo hat mit "Bzigo Iris" eine Weitwinkelkamera mit integriertem Laserpointer zur Bekämpfung von Moskitos entwickelt. Das System der beiden Gründer Nadav Benedek und Saar Wilf basiert auf Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen, einem roten Laserpointer und einer App für das Smartphone, die den Nutzer alarmiert, sobald ein solches lästiges und gefährliches Insekt entdeckt worden ist.

3D-Druck mit unterschiedlichen Materialien

Neuer Multi-Materialien-3D-Drucker bei der Arbeit (Foto: Sam O'Keefe, missouri.edu)

Mit einem einzigen 3D-Drucker hat Jian "Javen" Lin zusammen mit seiner Doktorandin Bujingda Zheng von der University of Missouri Objekte aus unterschiedlichen Materialien hergestellt - wie Leiterplatten aus Kunststoff und Kupfer, eingebettete Sensoren und sogar Textilien mit integrierter Elektronik. "Freeform Multi-Material Assembly Process" nennen die Forscher ihr Verfahren. "Es wird weitreichende Auswirkungen auf tragbare Sensoren, anpassbare Roboter, medizinische Geräte und mehr haben", sagt Lin.

Smarter Krankenhaus-Roboter fährt gerne mit dem Lift

Medbot von Richtech Robotics: Maschine soll Personal entlasten (Foto: richtechrobotics.com)

Flexibel wie ein Mensch, aber rund um die Uhr im Einsatz ist der neue Service-Roboter "Medbot" von Richtech Robotics. Er ist für die Medikamentenversorgung in Krankenhäusern gedacht und soll dem Personal fast alle damit zusammenhängenden Wege abnehmen. Dazu scheut er sich auch nicht, Aufzüge zu benutzen, um zwischen den Stockwerken zu wechseln. Auf den Gängen rollt er so, dass er weder mit Menschen noch mit Hindernissen zusammenprallt. Dazu befähigen ihn zwei Kameras und acht Ultraschallsensoren, die Hindernisse mit der gleichen Technik erkennen, die Fledermäuse benutzen.

Mini-Roboter inspiziert unterirdische Rohre

Joey: Miniroboter ist genügsam und dabei trotzdem extrem effizient (Foto: leeds.ac.uk)

"Joey" ist ein neuer Roboter der University of Leeds zur Überprüfung von Rohrleitungen. Er wiegt laut Projektleiterin Netta Cohen nur 70 Gramm und ist damit so klein, dass er selbst Rohre mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern passieren kann. Den entwicklern nach bewegt er sich vollkommen selbstständig, ist also, anders als heute eingesetzte Inspektionskameras, nicht auf eine Fremdsteuerung angewiesen.

"Haikubox" erkennt Vögel am Gezwitscher

Haikubox: ideal zur Identifizierung von Vögeln am Gesang (Foto: loggerhead.com)

Loggerhead Instruments hat mit "Haikubox" ein Gerät entwickelt, das Vogelstimmen auswertet und wie ein Ornithologe die jeweilige Art bestimmt. Das Gadget nutzt hierzu eine an der Cornell University entwickelte Datenbank und bringt dabei Künstliche Intelligenz zur Anwendung. Die Boxen kosten auf http://haikubox.com 399 Dollar. Die Hardware kann auch separat für 190 Dollar und ein Abonnement des Dienstes für 59 Dollar pro Jahr gekauft werden.

Twitter weitet Testlauf von Spaces aus

Weitet Testlauf von Spaces aus: Twitter (Bild: Pixabay)

Die aufstrebende Audio-App Clubhouse bekommt Konkurrenz von Twitter: Der Kurznachrichtendienst mit Zentrale in San Francisco weitet den Testlauf seines ähnlichen Angebots Spaces auf mehr Nutzer aus. Er sehe Chancen darin, den Austausch von Informationen bei Twitter durch Gespräche zwischen Nutzern zu ergänzen, sagte Produktchef Kayvon Beykpour. Er führt den Erfolg des Formats darauf zurück, dass ohne Videobild die Hürde für die Teilnahme an einer Unterhaltung niedriger sei.

Deutsche Telekom testet Internetversorgung aus der Stratosphäre

Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom will ihre Kunden bald aus der Stratosphäre mit Mobilfunk und Internet versorgen. Gemeinsam mit dem britischen Start-up Stratospheric Platforms Limited (SPL) seien Sprach- und Datenverbindungen in 4G-Qualität über eine am Rand der Stratosphäre fliegende Plattform erfolgreich getestet worden, teilte der Bonner DAX-Konzern am Montag mit. Dies sei bei mehreren Testflügen Anfang Oktober in Bayern in einer Höhe von 14 Kilometern geglückt.

Die Tage des UMTS-Netzes in Deutschland sind gezählt

Die dritte Mobilfunkgeneration UMTS läutete die Ära des mobilen Breitbands ein. Nun scheinen die Tage des 3G-Netz gezählt zu sein, zumindest in Deutschland. Die Deutsche Telekom teilte mit, dass sie ab dem 30. Juni 2021 ihr UMTS-Netz abschalten wird. Mobilfunkkonkurrent Vodafone peilt ein ähnliches Datum an, Kunden von O2 haben voraussichtlich etwas länger Zeit. Bis Ende 2022 sollte auch dort Abschied genommen werden, einen fixierten Termin für das Ende seines 3G-Netzes hat der Betreiber Telefónica noch nicht bekanntgegeben.

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