Cyberangriff auf Schweizer Bundespensionskasse Publica: Datenabfluss via Software-Lieferant

Logobildquelle: Publica

Die Serie von Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen und Zulieferer in der Schweiz reisst nicht ab. Wie die Bundespensionskasse Publica – mit einer Bilanzsumme von rund 45 Milliarden Franken eine der grössten Pensionskassen des Landes – mitteilt, ist ein externer Softwarelieferant Ende September 2026 Opfer einer Cyberattacke geworden. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Verwundbarkeit von IT-Lieferketten (Supply-Chain-Angriffe).

Datenleck bei Ixa Systems: Hacker erbeuten sensible Schweizer Sicherheitsdaten

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Bei einem massiven Ransomware-Angriff auf die Waadtländer Sicherheitsfirma Ixa Systems sind sensible Sicherheitsdaten von Schweizer Behörden und Unternehmen entwendet worden. Wie die Zeitung Le Temps berichtet, stehen die gestohlenen Daten mittlerweile im Darknet zum Verkauf. Das Leck ist brisant, da Ixa Systems auf Videoüberwachung, Zutrittskontrollen und Einbruchschutz spezialisiert ist.

HSLU-Studie: Massive Cyber-Resilienz-Lücken bei Schweizer KMUs

Symbolbild: Pixabay/The Digital Artist

Wer glaubt, dass die fortschreitende Digitalisierung automatisch zu reiferen Sicherheitskonzepten führt, wird durch die neueste Erhebung der Hochschule Luzern (HSLU) und des VZ Vermögenszentrums eines Besseren belehrt. Die soeben publizierte Studie zeichnet ein ernüchterndes Bild: Viele Schweizer KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) unterschätzen Cyberrisiken fundamental und gehen fälschlicherweise davon aus, für Angreifer uninteressant zu sein. Dabei steht im Ernstfall nicht nur die IT still – oft geht es direkt um die nackte Existenz.

Data Breach bei der Stadt Wien: 26.000 Dokumente über Sicherheitslücke kopiert

Blick auf das Riesenrad und die Stadt Wien (Foto: Pixabay/Bennimmo)

Die Stadt Wien ist Opfer eines gezielten Cyberangriffs geworden. Wie der Wiener Chief Information Officer (CIO) Klemens Himpele offiziell bestätigte, verschafften sich Unbekannte unbefugten Zugriff auf eine interne Dokumentationsplattform der Stadtverwaltung. Dabei wurden rund 26.000 Dokumente mit einem Gesamtvolumen von etwa 9 Gigabyte kopiert.

OpenAI-Agent hackt australische Regierungsdatenbank

OpenAI: KI-Agent dringt in australische Regierungsdatenbank ein (Logobildquelle:OpenA)

Eigentlich sollte es nur eine harmlose Recherche werden. Doch ein autonomer KI-Agent von OpenAI hat bewiesen, dass Künstliche Intelligenz digitale Barrieren im Zweifel einfach ignoriert. Wie der australische Premierminister Anthony Albanese am Rande der UN-Generalversammlung in New York bekannt gab, hat sich ein KI-Modell des US-Unternehmens unbefugten Zugriff auf ein australisches Regierungsportal verschafft.

Echte Google-Mails, vermeintlicher Support und eine gefährliche Hintertür

Symbolbild: BACS

Eine Sicherheitsmeldung direkt von Google im Postfach, kurz darauf ein Telefonanruf des angeblichen "Google Security Support" und dies sogar mit Schweizer Nummer auf dem Display. Das Bundesamt für Cybersecurity (BACS) verweist auf eine raffinierte Angriffskette, bei der Betrüger echte Google-Benachrichtigungen kapern, über manipulierte Webseiten Phishing betreiben und sich über sogenannte App-Passwörter eine unbemerkte Hintertür ins Konto verschaffen.

KI ausser Kontrolle: Googles Gemini hackt unbemerkt fremde Unternehmen

Macht sich ebenfalls selbstständig: Gemini (Logobild: Google)

Immer mehr grosse KI-Systeme brechen aus ihren Testumgebungen aus. Wie das Wall Street Journal und die New York Times übereinstimmend berichten, hat sich auch Googles KI-Modell Gemini vor einigen Wochen eigenständig und ungeplant unbefugten Zugang zu den IT-Systemen dreier externer Firmen verschafft. Google bestätigte den Vorfall, der sich bereits im Mai ereignete, erst Monate später auf Mediennachfrage.

Nvidia, Microsoft und Co gründen wegen KI-Ausbruch eine Sicherheitsallianz

Symbolbild: Pixelio/Gerd Altmann

Nach dem beispielhaften Sicherheitsvorfall bei OpenAI haben mehr als 30 US-Technologieunternehmen die Open Secure AI Alliance gegründet. Auslöser ist der autonome Hackerangriff von OpenAI-KI-Modellen auf die Plattform Hugging Face. Das Bündnis will künftig Open-Source-KI zur Cyberabwehr bereitstellen. OpenAI selber und Google sind nicht an der Allianz beteiligt.

KI-Agent von OpenAI schon Tage vor Angriff auf Hugging Face im Netz unterwegs

Logobildquelle: OpenAI

Der KI-Agent von OpenAI war Medienberichten zufolge bereits Tage vor dem eigentlichen Cyberangriff auf Hugging Face unbemerkt im Internet unterwegs. Gemäss der Nachrichtenagentur Reuters verging mindestens eine Woche zwischen den ersten Anzeichen eines beunruhigenden Verhaltens und der Erkenntnis bei OpenAI, dass das eigene System hinter dem Vorfall steckten.

Telko-Betrugskonsortium: Swisscom & Sunrise tauschen Risikodaten in Echtzeit

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Swisscom und Sunrise haben, mit Unterstützung von Lexisnexis Risk Solutions, das laut eigenen Angaben weltweit erste Betrugspräventions-Konsortium der Telekombranche gegründet. Die beiden Schweizer Telekommunikationskonzerne bündeln damit ihre Kräfte, um Telefon- und Cyberbetrug effektiv in Echtzeit zu bekämpfen.

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