Salesforce buchstabiert Umsatzerwartungen zurück

Salesforce Headquarters in San Francisco (Bild:Salesforce)

Die SAP-Konkurrentin Salesforce leidet sichtlich unter dem starken Dollar und der immer stärker werdenden Konkurrenz im Cloud-Business. Der auf CRM-as-a-Service fokussierte Konzern mit Zentrale in San Francisco buchstabierte erneut seine Prognose für das Geschäftsjahr zurück. Konkret kalkuliert Salesforce neu mit Erlösen zwischen 30,9 und 31,0 Milliarden Dollar. Bereits im Mai hatten die Kalifornier ihre Prognose bereits auf 31,7 bis 31,8 Milliarden Dollar heruntergeschraubt. Analysten hatten bislang im Durchschnitt 31,7 Milliarden Dollar erwartet.

Nvidia schrammt an den Umsatzzielen vorbei

Logobild: Nvidia

Die auf Grafikprozessoren und Chipsätze für PCs, Server und Spielkonsolen fokussierte Nvidia konnte in dem Ende Juli zu Ende gegangenen zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperdiode um drei Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar erhöhen. Damit schrammte der Konzern aus dem kalifornischen Santa Clara an den eigenen Umsatzzielen vorbei, hatte doch Nvidia selbst ursprünglich mit mehr als acht Milliarden Dollar an Erlösen gerechnet.

Mikrosensorenherstellerin Sensirion kann bei Umsatz und Gewinn zulegen

Sitz von Sensirion in Stäfa (Bild: zVg)

Die auf digitale Mikrosensoren und -systeme ausgerichtete Sensirion mit Zentrale in Stäfa konnte in der ersten Jahreshälfte 2022 sowohl beim Umsatz als auch Gewinn zulegen. Konkret stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zur Vorjahresperiode gemäss Unternehmensangaben um 14,2 Prozent auf 164,8 Millionen Franken. Der Gewinn auf Ebitda-Basis kletterte hingegen nur noch um bescheidene 6,5 Prozent auf 48,9 Millionen hinauf. Die Marge ging auf 29,6 Prozent von 31,8 Prozent im Vorjahr zurück.

Palo Alto Networks wird profitabel und hebt Ausblick an

Logobild: Palo Alto Networks

Die US-amerikanische IT-Security- und Netzwerkspezialistin Palo Alto Networks meldet für das abgelaufene vierte Quartal des laufenden Fiskaljahres ein hohes Umsatzwachstum sowie das Erreichen der Profitabilität. Konkret kletterten die Erlöse im letzten Viertel des Geschäftsjahres 2021/2022 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 27 Prozent auf 1,551 Mrd. US-Dollar.

Wachstum bremst sich bei Zoom weiter ein

Wachstumseinbruch bei Zoom (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Nach dem Hype am Beginn der Corona-Panemie flacht das Wachstum beim US-amerikanischen Videokonferenz-Dienst Zoom weiter ab. Gemäss den Firmenangaben gab es im vergangenen Vierteljahr im Vergleich zur selben Vorjahresperiode nur noch ein Umsatzplus von acht Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn sackte unter dem Strich im Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal 2022 auf nunmehr 45,7 Millionen Dollar ab von 316,9 Millionen Dollar noch vor Jahresfrist. Einer der Gründe seien deutlich gestiegene Marketing-Ausgaben, so der Dienst.

Online-Apotheke Zur Rose sieht sich trotz höherer Verluste auf Kurs

Bild: Zur Rose

Zwar hat die international tätige Online-Versandapotheke "Zur Rose" mit Zentrale im schweizerischen Steckborn im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr weniger Umsatz erzielt und ist noch tiefer in die Verlustzone geschlittert. Dennoch sieht sich die Gruppe auf Kurs und glaubt, die Profitabilität bereits 2023 zu erreichen und damit ein Jahr früher als bislang geplant.

Cisco über den Erwartungen

Cisco schlägt die Erwartungen (Bild: Karlheinz Pichler)

Der US-amerikanische Netzwerkgigant Cisco mit Zentrale im kalifornischen San Jose hat im jüngsten Quartal nicht zuletzt wegen der nachlassenden Probleme bei den Lieferketten besser abgeschnitten als von den Marktanalysten erwartet. So blieb der Umsatz in den drei Monaten bis Ende Juli im Jahresvergleich stabil bei 13,1 Milliarden Dollar (12,9 Mrd Euro). Der Gewinn sank um 6 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Die Börsianer hatten mit einem deutlich stärkeren Rückgang gerechnet.

Elma Electronic trotzt den widrigen Marktumständen

Bild: Elma Electronic

Die auf Electronic-Packaging-Produkte für die Elektronikindustrie ausgerichtete Elma Electronic mit Sitz in Wetzikon konnte im ersten Halbjahr 2022 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr trotz dem Lockdown in China in etwa halten. Beim Bestelleingang konnten die Zürcher Oberländer hingegen deutlich zulegen.

Sondereffekte bringen Ascom in die Verlustzone

Ascom sieht Rot (Bild: Ascom)

Ascom, die börsennotierte Unternehmensgruppe für Telekommunikation und Service mit Zentrale im innerschweizerischen Baar, konnte im ersten Halbjahr 2022 ihren Umsatz um 7,1 Prozent auf 143,8 Millionen Franken (147,9 Millionen Euro) steigern. Ascom hob in anbetracht dieser Entwicklung die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Neu erwarten die Baarer einen Umsatzanstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Weiterhin strebe man eine normalisierten Ebitda-Marge von rund 100 Basispunkten gegenüber 2021 an, heisst es in einer Aussendung dazu.

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