Scout24 mit guten Quartalszahlen

Gutes Quartalsergebnis: Scout24 (Bild: Vangore/CC BY-SA 3.0)

Der Online-Immbolienmarktplatz Scout24 konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres seinen Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperide auf Konzernebene um knapp 18 Prozent auf rund 115 Millionen Euro steigern. Fast genauso stark entwickelte sich der bereinigte operative Gewinn (Ebitda), der um 17 Prozent auf fast 64 Millionen Euro kletterte. Nach Steuern verdiente Scout24 knapp 33 Millionen Euro und damit fast 37 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum, was vor allem auch an geringeren Abschreibungen und einem verbesserten Finanzergebnis liegt.

Zalando verdient deutlich mehr

Zalando-Logistikzentrum in Berlin (Bild: zVg)

Der deutsche Online-Modehändler Zalando meldet für das dritte Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode einen deutlichen Gewinnsprung. Konkret kletterte das bereinigte operative Ergebnis in den Monaten von Juli bis September gegenüber dem letzten Jahr um fast 38 Prozent auf 13,5 Millionen Euro. Als Gründe dafür macht der Online-Händler den weiteren Kundenzustrom sowie die Einführung eines Mindest-Bestellwerts geltend.

Ebay mit Rückgängen bei Umsatz und Gewinn

Ebay-Zentrale in San Jose (Bild:Coolcaesar/CC BY-SA 3.0)

Nachdem der Pandemie-bedingte Online-Bestellboom wieder vorbei ist, stottert der Motor der Internet-Handels- und -Auktionsplattform Ebay ziemlich. So muss der US-Konzern aus dem kalifornischen San Jose für das dritte Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zur Vorjahresperiode Rückgänge bei Umsatz und Gewinn zur Kenntnis nehmen. Konkret sanken die Erlöse Ebays von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreswert um fünf Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar (2,45 Mrd Euro). Der bereinigte Gewinn reduzierte sich um sieben Prozent auf 552 Millionen Dollar.

Sunrise kann im mobilen Bereich stark zulegen

Bild: Kapi

Sunrise konnte im vergangenen dritten Quartal vor allem im Mobile-Bereich mit einem Nettozuwachs von +57’600 Mobile Postpaid-Abos deutlich zulegen. Der Breitband-Bereich blieb wie erwartet im Vergleich zum 2. Quartal weitgehend unverändert, hauptsächlich aufgrund des schrittweisen Abbaus der Marke UPC. Zahlenmässig erwirtschaftete Sunrise in den Monaten Juli bis September einen Umsatz von 763,7 Millionen Franken, was einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspricht.

AMS Osram mit weniger Umsatz und Gewinn

Sitz von AMS im steirischen Unterpremstätten (Bild: zVg)

Der an der Schweizer Börse gelistete österreichische Technologiekonzern AMS Osram muss für das dritte Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahr Abstriche bei Umsatz und Gewinn machen. Konkret gingen die Erlöse im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 1,21 Milliarden Euro zurück. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) brach um 31 Prozent auf 91 Millionen Euro ein und die entsprechende Marge um 2,8 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent.

Servicenow über den Erwartungen

Zentrale von Servicenow in Santa Clara (Bild: Servicenow)

Die auf Cloud-basierte digitale Workflows fokussierte Servicenow mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara übertrifft mit ihren Zahlen für das dritte Quartal des laufenen Jahres die Erwartungen der Börsianer. Mit dem GAAP-Gesamtumsatz (generally accepted accounting principles, deutsch: Allgemein akzeptierte Buchhaltungsregeln) in Höhe von 1,831 Milliarden US-Dollar kann der US-Konzern in der Berichtsperiode den Umsatz gegenüber demselben Vorjahresquartal um ein währungsbereinigtes Wachstum von 27,5 Prozent steigern.

Augsburger Roboterhersteller Kuka mit deutlicher Umsatz- und Gewinnsteigerung

Bild: Kuka

Der in Augsburg domizilierte Roboterhersteller Kuka konnte seinen Konzernumsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 17,4 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte gleich um 77,9 Prozent auf nunmehr 80,9 Millionen Euro (+ 77,9 Prozent) zu. In anbetracht dieser Zahlen hoben die Augsburger ihre Jahresziele auf einen Auftragseingang von mehr als 3,9 Milliarden Euro und einen Umsatz von mehr als 3,6 Milliarden Euro, was einer Steigerung von jeweils mehr als einem Zehntel entspräche.

Samsung muss markanten Gewinneinbruch zur Kenntnis nehmen

Samsung-Handy gezeichnet von Emma (7 Jahre)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung muss der zurückgehenden Nachfrage für Speicherchips Tribut zahlen und hat im dritten Quartal 2022 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode unter dem Strich deutlich weniger verdient. Konkret sei der Überschuss gegenüber dem dritten Jahresviertel 2021 um fast ein Viertel auf 9,4 Billionen Won (etwa 6,6 Milliarden Euro) gefallen, lässt Samsung wissen.

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