Die US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden geben T-Mobile US nun grünes Licht zur 4,4 Milliarden Dollar schweren Übernahme von UScellular. Zwar sei eine Konsolidierung unter den Mobilfunkanbietern bedenklich, doch die Kunden von UScellular würden durch die Übernahme einen zuverlässigeren Dienst erhalten, argumentiert die Leiterin der Kartellrechtsabteilung des US-Justizministeriums, Gail Slater.
Die Wettbewerbsposition des Unternehmens sei nicht mehr zu halten, was zu einem sinkenden Wert für die Kunden führe. Die Transaktion biete ihnen hingegen die Hoffnung auf die Vorteile eines robusteren Mobilfunknetzes, so die Wettbewerbshüter.
T-Mobile US übernimmt damit die Mobilfunkgeschäfte von UScellular, einschliesslich der Kunden, Filialen und 30 Prozent der Spektrum-Assets.
Die Bekanntgabe der Kartellabteilung des US-Justizministeriums, dass sie ihre Untersuchung ohne Klage gegen das im Mai 2024 angekündigte Vorhaben abschliesst, erfolgt einen Tag nach der Ankündigung von T-Mobile, seine Programme zu Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion einzustellen. Dies geschah unter dem Druck der Trump-Regierung, während das Unternehmen die Zulassung für den UScellular-Deal sowie die Genehmigung der Federal Communications Commission für ein Joint Venture zum Erwerb des Internetdienstanbieters Metronet anstrebte.
