Knapp jedes dritte Unternehmen der Games-Branche in Deutschland rechnet trotz Stagnation der Wirtschaft mit einer positiven Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Vor einem Jahr lag dieser Wert bei nur 17 Prozent. Eine negative Entwicklung erwarten 31 Prozent im Vergleich zu 45 Prozent vor einem Jahr, so das Branchenbarometer des Verbandes "Game".
"In Deutschlands Games-Branche kehrt die Zuversicht zurück: Nach einer nicht nur hierzulande schwierigen Phase sorgen wichtige politische Weichenstellungen wie die erhöhte Games-Förderung und die Ankündigung von Steueranreizen für bessere Aussichten und mehr Vertrauen als noch vor einem Jahr", kommentiert Game-Geschäftsführer Felix Falk.
Die eigene wirtschaftliche Entwicklung sehen die 202 befragten Games-Unternehmen laut der Erhebung inzwischen deutlich positiver: Mehr als jedes zweite Firma (53 Prozent) geht von guten Geschäften im kommenden Jahr aus. Im Vorjahr waren es mit 52 Prozent ähnlich viele. Eine negative Entwicklung erwarten nur zwölf Prozent, vor einem Jahr waren es 15 Prozent.
Wegen der anhaltend schwachen Konjunktur, der Auftragsmangel vor allem in der Industrie sowie ein Stellenabbau in vielen Bereichen der Wirtschaft bleiben viele Games-Unternehmen in Sachen Personalplanung vorerst vorsichtig: So geht rund jedes dritte Games-Unternehmen (32 Prozent) von Neueinstellungen aus. Dieser Wert hat sich zum Vorjahr nicht verändert.
