Der Galaxy-Hersteller Samsung weist für die Monate Januar bis März einen Betriebsgewinn in Höhe von 6,6 Billionen Won (umgerechnet ca. 4,1 Milliarden Euro) aus. Dies entspricht zwar im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum einem leichten Rückgang von knapp 0,2 Prozent, doch die Prognosen der meisten Marktanalysten hatten deutlich weniger erwartet.
Gemäss einer von Südkoreas amtlicher Nachrichtenagentur Yonhap durchgeführten Umfrage übertraf der Elektronikriese die Prognosen der Experten beim Gewinn im Schnitt gar um über 33 Prozent.
Umsatzseitig rechnet Samsung für die ersten drei Monate dieses Jahres mit einem konsolidierten Umsatz von etwa 79,00 Billionen Won (49,2 Milliarden Euro). Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 9,84 Prozent gegenüber den 71,92 Billionen Won im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Viele Experten sind der Ansicht, dass die positiven Zahlen von Samsung in Teilen auch auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle auf Halbleiter zurückzuführen sein dürften. Denn in Erwartungen von höheren Verkaufspreisen im Smartphone-Segment könnten Kunden während der vergangenen Wochen ihre Käufe vorgezogen haben. Samsung dürfte als einer der weltweiten Marktführer im Smartphone-Segment besonders stark von diesem einmaligen Effekt profitiert haben.
Bei den Geschäftszahlen von Samsung Electronics handelt es sich nur um eine erste Schätzung. Genauere Zahlen wird der Konzern erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen, voraussichtlich am Monatsende.
