Salt Flagship Store in Basel (Foto: Livia Bass/Salt)

Salt ist gut ins neue Jahr gestartet und kann seinen Höhenflug fortsetzen. Konkret konnte der drittgrösste Mobilfunkanbieter der Schweiz im Startquartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 281,8 Millionen Franken steigern. Massgebend für das Plus seien vor allem die höheren Einnahmen aus dem Telekomgeschäft, die um 4,3 Prozent auf 246,0 Millionen Franken klettern, wie Salt wissen lässt. Hingegen hat der Konzern weniger Geräte wie Handys oder Tablets verkauft. Hier gingen die Erlöse um 9,7 Prozent auf 35,8 Millionen Franken zurück.

Weiter gestiegen ist hingegen die Kundenzahl. So konnte Salt den eigenen Angaben zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres netto 25'000 zusätzliche Handyabonnenten dazugewinnen. Per Ende März hielt Salt damit bei total 1,77 Millionen Mobilfunkabo-Kunden. Auch die Zahl der wenig gewinnbringenden Prepaidkunden sei um rund 12'000 auf 382'000 Prepaidkartenbesitzer gestiegen.

Ein Plus stand gleichfalls im Festnetzgeschäft mit Internet, TV und Festnetztelefonie zu Buche. Hier kletterte die Zahl der Abonnenten um 11'900 auf rund 277'000 zu. Dabei trug der zunehmende Ausbau der Glasfasernetze in der Schweiz sein Schärflein bei.

Im Sog des Umsatzplus' stieg auch der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) von Salt um 2,5 Prozent auf 144,4 Millionen Franken. Haupttreiber dieser Entwicklung war das anhaltende Abonnentenwachstum bei Mobilfunk- und Festnetzkunden. Die Preiserhöhungen vom März hätten nur einen begrenzten Einfluss gehabt, bekundet Salt.