Objekt der Gamestop-Begierde: Ebay (Bild: Coolcaesar/ CC BY-SA 2.0)

Der US-amerikanische Online-Marktplatz Ebayay hat das 56 Milliarden US-Dollar schwere Übernahmeangebot von GameStop offiziell abgelehnt. In einem Brief an den Gamestop-Vorstand bezeichnete Ebay-Chairman Paul Pressler das Angebot als "weder glaubwürdig noch attraktiv". Zudem kritisiert Ebay, dass die Finanzierung der vorgeschlagenen Summe unklar sei.

Es bestünden erhebliche Bedenken hinsichtlich der Schuldenlast, die durch eine solche Transaktion für das kombinierte Unternehmen entstehen würde. Der Ebay-Vorstand betonte, dass man nach einer erfolgreichen Neuausrichtung gut aufgestellt sei, um eigenständig gegen Konkurrenten wie Amazon zu bestehen. Die Entscheidung fiel nach einer detaillierten Analyse durch Rechts- und Finanzberater von Ebay.

Gamestop-Chef Ryan Cohen hatte das Angebot, das etwa 125 US-Dollar pro Aktie entsprach, in der vergangenen Woche vorgelegt, um durch die Kombination von Ebays Online-Plattform und Gamestops Filialnetz Synergieeffekte zu erzielen.