Logobild: HP

Der kalifornische PC- und Druckerriese HP profitiert vom Umstieg der Computeranwender auf für KI-optimierte Rechner und meldet für das vergangene erste Quartal des neuen Geschäftsjahres im Jahresvergleich einen Umsatzanstieg von 2,4 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar. Das ist mehr, als von den Börsianern prophezeit. Mit dem Gewinn von 0,74 Dollar je Aktie traf der Konzern aus Palo Alto exakt die Markterwartungen.

Ein wesentliches Kriterium dabei ist, dass sich die Anwender wegen des nahenden Support-Endes für das Betriebssystem "Windows 10" verstärkt neuere Geräte anschaffen, die die technischen Voraussetzungen für "Windows 11" erfüllen. Dabei entscheiden sie sich häufig für Rechner, die mit speziellen Prozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) ausgerüstet sind, um das Potenzial dieser Technologie besser nutzen zu können.

HP kündigte weiters an, im Rahmen des Restrukturierungsprogrammes weitere 1.000 bis 2.000 Jobs zu streichen. Analysten gehen davon aus, dass dieser Schritt im Geschäftsjahr 2025 zu Einsparungen in Höhe von etwa 0,3 Milliarden Dollar führen werde.