Die US-amerikanische Herstellerin von Speicherbauteilen Micron Technology will in Japan umgerechnet etwa 8,3 Milliarden Euro in den Bau einer Fabrik für KI-Halbleiter investieren. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Nikkei" unter Berufung auf Insiderkreise gehe es um ein Werk in Hiroshima, in dem künftig sogenannte HBM-Chips gebaut werden sollen, die für den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) wichtig sind.
Dem Nikkei-Bericht zufolge soll der Bau auf einem bestehenden Gelände im kommenden Mai starten, mit ersten Lieferungen werde für etwa 2028 geplant. Das japanische Wirtschaftsministerium werde für das Projekt umgerechnet bis zu 2,76 Milliarden Euro beisteuern, heisst es weiters. Eine Stellungnahme seitens Micron, das seinen Hauptsitz in Boise im US-Bundesstaat Idaho unterhält und als globale Nummer fünf unter den Halbleiterherstellern gilt, lag zunächst nicht vor.
