Logobildquelle: IBM

Mit dem Zahlenwerk für das erste Quartal dieses Jahres hat der US-IT-Dienstleistungsriese IBM die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch Gewinn übertroffen. Dennoch tauchte der Aktienkurs zunächst um 7 Prozent ab, da sich die Anleger aufgrund der grossen KI-Konkurrenz und steigenden Kosten besorgt über die Nachhaltigkeit des Wachstums im Softwaresegment zeigen.

Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres konnte Big Blue den Umsatz um 9 Prozent auf 15,92 Mrd. US-Dollar steigern. Die Analysten erwarteten 15,61 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie (EPS, Non-GAAP) kam auf 1,91 US-Dollar zu liegen, die Marktgurus rechneten hier mit 1,81 US-Dollar. Der Software-Umsatz kletterte um 11 Prozent auf 7,05 Mrd. US-Dollar, die Erlöse im Infrastruktur-Bereich könnte der Konzern mit Zentrale in Armonk um Bundesstaat New York, getrieben vor allem durch z17 Mainframe-Verkäufe, um 12 Prozent nach oben kurbeln. Die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI) und Hybrid-Cloud-Lösungen stützte stützte die guten Zahlen von IBM für das erste Quartal 2026.

Das Management von IBM bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr 2026, die von einem Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent (bei konstanten Währungskursen) ausgeht.