Huber+Suhner: Fiber Optics Produktion in Herisau (Bild: zVg)

Der auf elektrische und optische Verbindungstechniken fokussierte Schweizer Konzern Huber+Suhner, dessen Lösungen unter anderem bei Infrastrukturen für Rechenzentren, Mobilfunknetze und Glasfasernetzwerke zur Anwendung kommen, gibt für das vergangene Jahr einen währungsbedingten Umsatzrückgang bekannt.

Konkret verringerte sich der Umsatz laut Communiqué im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,3 Prozent auf 864,1 Millionen Franken. Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte wäre der Umsatz auf Vorjahresniveau geblieben, so das Unternehmen. Die Aufwertung des Schweizer Frankens habe sich belastend ausgewirkt.

Hingegen habe der Auftragseingang der Gruppe gleich um 13,7 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken zugelegt, heisst es. Wobei es besonders gut bei der Kommunikationssparte aussehe, die dank Grossaufträgen für optische Switches ein Auftragsplus von gleich 21,9 Prozent verbuchen könne. Diese sollten ab 2026 zu signifikanten Umsätzen für die Wachstumsinitiative Rechenzentren führen, so das Management. Allerdings ging der Umsatz in dieser Sparte im abgelaufenen Jahr um erhebliche 22,4 Prozent zurück. Wobei es wiederum zu berücksichtigen gilt, dass im Jahr davor ein Grossprojekt zum Ausbau der Mobilinfrastruktur in Indien für einen hohen Vergleichswert gesorgt hatte.