Bild: AT&S

Der steirische Halbleiterhersteller AT&S (Austria Technologie und Systemtechnik) ist wirtschaftlich im Aufwind. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 summierte sich der Konzernumsatz auf 1,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus um 10 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode.

Das Betriebsergebnis (Ebit) legte von minus 1,4 im Vorjahr auf plus 34 Millionen Euro zu. Beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) lag der Anstieg sogar bei 28,1 Prozent. AT&S verzeichnete hier 296,8 Millionen Euro in neun Monaten. Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 332 Millionen Euro und lag damit um 361 Millionen über dem Wert des Vorjahres. Allein im 3. Quartal 2025/26 drehte der Chipproduzent das Ebit von minus 8,2 auf plus 33,9 Millionen Euro. "Das dritte Quartal hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir operativ auf dem richtigen Kurs sind," betont Firmenchef Michael Mertin. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 erwartet er einen Umsatz von ca. 1,7 Mrd. Euro.

AT&S mit Sitz in der Steiermark stellt hochwertige Leiterplatten und IC-Substrate her. Das Unternehmen produziert Schlüsselkomponenten für die Mikroelektronik, die in Mobiltelefonen, Autos, der Medizintechnik, Flugzeugen und für KI-Anwendungen (Künstliche Intelligenz) genutzt werden, um Daten zu verarbeiten und Energie effizienter zu nutzen. Mehr als drei Viertel des Umsatzes werden in den Vereinigten Staaten erwirtschaftet.