Logobild: Freenet

Der deutsche Mobilfunk- und TV-Anbieter Freenet mit Sitz in Büdelsdorf konnte im Auftaktquartal dieses Jahres Dank zusätzlicher Abonnenten seinen Umsatz nach angepassten Zahlen im Jahresvergleich um knapp zwei Prozent auf gut 604 Millionen Euro steigern. Beim Gewinn gab es einen leichten Rückgang, denn vor einem Jahr schlug noch eine Steuergutschrift positiv zu Buche, zudem waren die Werbeausgaben für die hauseigenen Mobilfunkmarken in den ersten drei Monaten 2025 höher als vor Jahresfrist.

Konkret weist das MDax-gelistete Unternehmen diesmal unter dem Strich einen Gewinn von gut 57 Millionen Euro aus, nachdem hier ein Jahr zuvor nach angepassten Zahlen noch fast 70 Millionen Euro gestanden hatten. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (bereinigtes Ebitda) sank um knapp 1 Prozent auf gut 126 Millionen Euro. Analysten hatten sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis mehr erwartet.

Trotz des Gewinnrückgangs sieht sich Freenet auf Kurs. So soll der bereinigte operative Gewinn nach Meinung des Konzernvorstandes für das Gesamtjahr 2025 wie geplant auf 520 bis 540 Millionen Euro steigen.