Bild: Swisscom

Per Ende Jahr zieht auch Swisscom der veralteten Mobilfunktechnologie 3G den Stecker. Bei Sunrise ist dies bereits im vergangenen Sommer geschehen. Salt hingegen will noch bis mindestens Ende 2026 an 3G festhalten. Vor über 20 Jahren ermöglichte die 3G-Mobilfunktechnologie erstmals den Versand grösserer Datenmengen von unterwegs.

Heute ist diese Technik nahezu bedeutungslos. "Auf dem 3G-Netz von Swisscom läuft heute deutlich weniger als 1 Prozent des mobilen Datenverkehrs, die Technologie belegt aber rund 10 Prozent der Antennenkapazität", lässt Swisscom-Sprecher Armin Schädeli wissen. Aktuell würden noch 180'000 Privat- und Firmenkunden 3G verwenden. Davon seien 100'000 Private, so Schädeli. Im Vergleich zum Gesamtbestand ist dies sehr wenig. Konkret hielt der Schweizer Telekom-Branchenprimus per Ende September bei 6,4 Millionen Mobilfunkkunden. Davon hatten 5,6 Millionen ein Handyabo und der Rest eine Prepaid-SIM-Karte.

Von der Abschaltung von 3G bei Sunrise und der Swisscom profitieren die moderneren Technologien. So würden die frei werdenden Frequenzen für die Kapazitätserweiterung der 4G- und 5G-Antennen verwendet, heisst es.