Amazon hat ein gutes Startquartal hingelegt und mit den Zahlen die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Die Bilanz weist ein starkes Wachstum aus, angetrieben durch eine beschleunigte Dynamik im Cloud-Geschäft (AWS), sowie hohe Investitionen in künstliche Intelligenz (KI). Konkret stieg der Nettoumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 17 Prozent auf 181,5 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld mit ca. 177,3 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Der operative Gewinn zog um 30 Prozent auf fast 24 Milliarden Dollar an. Der Gewinn pro Aktie (EPS) lag bei 2,78 US-Dollar je Aktie, was deutlich über der Prognose von 1,63 bis 1,64 US-Dollar lag.
Bei der Cloud-Sparte AWS (Amazon Web Services) schnellte der Umsatz um 28 Prozent auf 37,6 Milliarden US-Dollar, die höchste Wachstumsrate seit 15 Quartalen.
Für das laufende zweite Quartal prognostiziert Amazon einen Umsatz zwischen 194 und 199 Milliarden US-Dollar. Trotz der starken Zahlen fiel die Aktie im nachbörslichen Handel leicht. Investoren zeigten sich laut Berichten besorgt über die massiven Investitionsausgaben (Capex) in Höhe von 43,2 Milliarden US-Dollar, die vor allem in die KI-Infrastruktur fliessen.
