Broadcom-Sitz im kalifornischen Irvine (Bild: Coolceasar CC By-SA 2.0)

Dank des KI-Booms konnte der Apple- und Google-Chipzulieferer Broadcom mit Zentrale im kalifornischen Irvine den Umsatz und Gewinn im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal markant steigern und damit auch die Erwartungen der Analysten schlagen. Konkret kletterte allein der Umsatz mit KI-Halbleitern im dritten Quartal (per 3. August) auf 5,2 Milliarden US-Dollar. Im Schlussquartal soll er auf 6,2 Milliarden Dollar anziehen.

Insgesamt erwirtschaftete Broadcom im Quartal ein Umsatzplus von 22 Prozent auf 15,95 Milliarden Dollar (rund 13,7 Mrd Euro) und damit dem Unternehmen zufolge einen Rekordwert. In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres sollen die Erlöse um knapp ein Viertel auf 17,4 Milliarden Dollar zulegen und damit ebenfalls stärker ausfallen als von Analysten erwartet.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg in der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahr von 8,2 auf 10,7 Milliarden Dollar und fiel ebenfalls besser aus als von Analysten erwartet. Unter dem Strich verdiente Broadcom bereinigt 8,4 Milliarden Dollar, nach 6,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen gehört in den Augen vieler Anleger wie Nvidia zu den grossen Profiteuren des Ausbaus von KI-Rechenzentren.