Der US-amerikanische Chiphersteller Qualcomm ist von einer britischen Verbraucherorganisation auf 480 Millionen Pfund verklagt worden. Im Rahmen der in London im Namen von Smartphone-Besitzern eingereichten Sammelklage wird dem US-Konzern mit Zentrale im kalifornischen San Diego vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung missbraucht zu haben, um die Smartphone-Hersteller Apple und Samsung zu überhöhten Lizenzgebühren zu zwingen.
Gemäss der Nachrichtenagentur Reuters erklärte der Verbraucherverband "Which?", rund 29 Millionen Menschen, die seit 2015 iPhones oder Samsung-Geräte gekauft haben, hätten Anspruch auf Entschädigung.
Dem widerspricht Qualcomm und erklärt, die Klage stelle den Sachverhalt falsch dar. Apple und Samsung könnten im Gegenteil "eine enorme Nachfragemacht ausüben" und würden dies auch tun.
