Die iPhone-Erfinderin Apple mit Zentrale im kalifornischen Cupertino ist im vierten Quartal des abgelaufenenn Geschäftsjahres 2024/25 trotz Problemen in China wie erwartet gewachsen. Konkret kletterte der Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um acht Prozent auf 102,5 Milliarden Dollar (89 Mrd Euro) gestiegen. Der operative Gewinn in den drei Monaten von Juli bis 27. September legte um knapp zehn Prozent auf 32,4 Milliarden Dollar zu.
Unter dem Strich verdiente der US-IT-Gigant dank einer deutlich niedrigeren Steuerbelastung mit 27,5 Milliarden Dollar 86 Prozent mehr als vor einem Jahr. Beim Umsatz entsprach Apple den Erwartungen der Börsianer, beim Gewinn übertraf der Konzern die Prognosen.
Im gesamten Fiskaljahr 2024/2025 erwirtschafteten die Cupertiner einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 416 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 112 Milliarden Dollar, was einem Plus um fast ein Fünftel gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Dienstleistungsgeschäft unter anderem mit Abos für Musikstreaming, Online-Speicher oder Fitness-Angebote knackte die Marke von 100 Milliarden Dollar beim jährlichen Umsatz.
Aufgrund der Popularität der neuen iPhone-Modelle rechnet Apple im bereits angelaufenen Weihnachtsquartal mit einem Rekordergebnis und einem Umsatzplus von zehn bis zwölf Prozent im Jahresvergleich. Analysten hatten im Schnitt lediglich eine Prognose mit einem Zuwachs von sechs Prozent auf der Liste.
