Der US-amerikanische Chiphersteller AMD mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara hat seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten in zentralen Bereichen übertroffen. Konkret stiegt der Konzernumsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 38 Prozent auf 10,3 Mrd. US-Dollar an. Damit lag AMD deutlich über den Prognosen der Wall Street von ca. 9,9 Mrd. US-Dollar. AMD erwirtschaftet damit das zehnte Quartal in Folge einen überraschend starken Umsatz.
Zudem meldete AMD einen Gewinn von 1,37 USD pro Aktie (EPS), was einem Anstieg um 40 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Analysten hatten hier im Vorfeld mit etwa 1,27 bis 1,28 US-Dollar gerechnet.
Haupttriebfeder für das Wachstumsplug bleibt nach wir vor Das Data Center Segment (Server-CPUs und KI-Beschleuniger). Die Einnahmen im Bereich Server-CPUs verzeichneten ein Plus von über 70 Prozent.
Für das laufende zweite Quartal sagt der Konzern aus dem Silicon Valley einen Umsatz von ca. 11,2 Mrd. US-Dollar (plus/minus 300 Mio. US-Dollar) voraus. Auch diese Prognose liegt deutlich über dem Analysten-Konsens von rund 10,5 Mrd. US-Dollar.
AMD ist der weltweit zweitgrösste Anbieter von KI-Prozessoren hinter Nvidia. Gleichzeitig feiern klassische Zentralprozessoren (CPUs) in Rechenzentren ein Comeback. Diese werden unter anderem dazu genutzt, um die Arbeit der KI-Hochleistungschips (GPUs) zu koordinieren. Zudem kommen sie verstärkt bei der Bearbeitung von KI-Anfragen zum Einsatz, während GPUs ihre Stärken beim Training von ChatGPT & Co ausspielen. AMD und Intel beherrschen den Markt für CPUs, deren Varianten auch in handelsüblichen PCs verbaut werden.
