Der US-amerikanische Chiphersteller AMD (Advanced Micro Devices) mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara meldet für das Schlussquartal 2025 einen Rekordumsatz von 10,27 Milliarden Dollar, was im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einem Plus von 34 Prozent entspricht. Der bereinigte Gewinn legte um 40 Prozent auf 1,53 Dollar je Aktie respektive auf 2,5 Milliarden US-Dollar zu. Trotz starker Ergebnisse reagierte die Aktie nachbörslich mit einem deutlichen Kursrückgang von etwa 8–9 Prozent.
Was die einzelnen Segmente anbelangt, so stieg der Umsatz im Data-Center-Bereich um 39 Prozent im Jahresvergleich auf 5,4 Milliarden US-Dollar, getrieben durch EPYC-Prozessoren und Instinct-GPUs. Im Bereich Client & Gaming kletterten die Erlöse um 37 Prozent auf 3,9 Milliarden US-Dollar, wobei Ryzen-CPUs für PC-Wachstum sorgten, während Semi-Custom-Chips (Konsolen) schwächelten.
Für das laufende Quartal prognostiziert AMD einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden US-Dollar. Dies entspräche einem Wachstum von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bedeutet aber einen saisonalen Rückgang von ca. 5 Prozent gegenüber dem Rekordquartal Q4.
Als "fabless" Unternehmen entwickelt AMD Hochleistungsprozessoren (CPUs, z.B. Ryzen, Epyc), Grafikkarten (GPUs, z.B. Radeon) und FPGA-Lösungen für Rechenzentren, PCs und Gaming, ohne eigene Fabriken zu besitzen.
