Der US-amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon geht gegen das KI-gestützte Einkaufsprogramm des Suchmaschinenbetreibers Perplexity gerichtlich vor. Der Konzern mit Zentrale in Seattle wirde Perplexity vor, dass deren Software heimlich auf Konten von Amazon-Nutzern zugegriffen habe. Darüber hinaus verschleiere sie automatisierte Aktivitäten als menschliches Surfverhalten.
Seitens Perplexity war zunächst keine Stellungnahme zur Klage zu erhalten. Das Startup hatte die Anschuldigungen aber zuvor zurückgewiesen. Es warf Amazon seinerseits vor, seine Marktmacht zu missbrauchen, um Konkurrenz kleinzuhalten.
Der bevorstehende Prozess wirft ein Schlaglicht auf die Debatte um die Regulierung sogenannter KI-Agenten. Darunter verstehen Experten Programme, die komplexe Aufgaben selbstständig erledigen. Perplexitys Einkaufsassistent "CometAI" konkurriert mit den Amazon-Angeboten "Buy For Me" und "Rufus“. Diese KI-basierten virtuellen Helfer sollen Kunden bei der Produktsuche unterstützen.
