Der Techkonzern ABB hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal (Q1) 2026 vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Unternehmen verzeichnete einen starken Jahresauftakt mit einem Rekord-Auftragseingang und hob infolgedessen seine Prognose für das Gesamtjahr an.
Konkret kletterte der Umsatz im ersten Jahresviertel im Vergleich zur Vorjahresperiode um 18 Prozent auf 8,73 Mrd. US-Dollar. Auf vergleichbarer Basis nahm er um 11 Prozent zu. Die Bestellungen stiegen auf vergleichbarer Basis sogar um 24 Prozent auf 11,30 Mrd. US-Dollar.
Das operative Ebita wuchs auf 2,05 Mrd. US-Dollar, was einer operativen Marge von 23,5 Prozent entspricht. Der Reingewinn belief sich auf 1,32 Mrd. US-Dollar, bei einem unverwässerten Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,73 USD (+21 Prozent). Der Free Cashflow erreichte mit 1,25 Mrd. US-Dollar einen historischen Höchstwert für ein erstes Quartal.
Das Wachstum wurde den Konzernangaben zufolge massgeblich durch den Ausbau von KI-Rechenzentren und Investitionen in Stromnetze getrieben. ABB hebt die Prognose an und erwartet nun für das Gesamtjahr ein vergleichbares Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich (zuvor 6–9 Prozennt).
